Brauhaus Guide

Brauhaus GuideDie schönsten Brauhäuser in Köln

Besonders zur Winterzeit sehnt man sich nach deftigem Essen und gerade die Vorweihnachtszeit bietet einem viele gute Gründe um auch mal wieder etwas über die Stränge zu schlagen.
Ob zur Weihnachtsfeier, zum Mittagstisch oder Abends zu zweit, in Kölns Brauhäusern seid ihr immer richtig aufgehoben und selten allein. Um euch einen Überblick zu verschaffen, wo ihr besonders lecker essen und eine gute Zeit verbringen könnt, hier unsere Lieblingsbrauhäuser einmal quer durch Köln.

Brauhaus mit besonderem Twist

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© Johann Schäfer

Das Brauhaus in der Südstadt mit dem besonderen Twist. Hier wird die Brauhausküche und ihre Klassiker neu interpretiert und geschmackvoll auf den Teller gebracht.
Unter dem Motto: „Habt Spaß beim Essen“ bietet das Küchenteam seinen Gästen das Beste aus der Region an. Die Tiere werden ganzheitlich von Kopf bis Huf verarbeitet. Das Fleisch bezieht das Johann Schäfer von Bauern, die ihre Tiere möglichst artgerecht halten und ihnen Auslauf bieten. Der Fisch wird aus nachhaltigem Fischfang bezogen. Das Gemüse kommt aus der Region, ob alte Kartoffelsorten oder „Kappes“, hier findet auch fast Vergessenes den Weg auf eure Teller. Das Wohlergehen der Tiere, saisonaler Bezug und ehrlicher Geschmack sind die Eckpfeiler des Johann Schäfers.

Die versteckte Gaststätte

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© Max Stark

Ein wirklicher Geheimtipp ist die Gaststätte Max Stark. Der kleine Laden im Kunibertsviertel ist zwar immer gerappelt voll und sehr laut, dabei vermittelt er aber immer ein ganz besonders nahbares und herzliches Gefühl - echtes Brauhausfeeling eben!
Die Köbesse sind gewohnt ruppig, dabei aber sehr freundlich (kölsch eben) und das Essen natürlich bodenständig und sehr lecker. Die Portionen sind mehr als großzügig, ihr werdet also definitiv satt. In der Regel sollte man hier reservieren, aber wie in so vielen Brauhäusern, findet sich wenn ihr zu zweit seid, immer ein Plätzchen am Nebentisch.

Der Klassiker auf der Schäl Sick

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© Lommertzheim

Zugegeben, das Lommerzheim, oder Lommi, wie der Kölner das Brauhaus liebevoll nennt, ist sicher kein Geheimtipp mehr, aber dafür definitiv immer einen Besuch Wert.
Das von außen etwas rustikal anmutende Lokal, weiß durch seinen ganz besonderen Charme auch im Inneren zu überzeugen. So sitzt man beispielsweise oben in der Gaststätte auch gerne mal auf einem Bierkasten, während man auf sein frisch gezapftes Kölsch wartet.
Das absolute Highlight, neben dem frisch gezapften Päffgen Kölsch, sind hier auf jeden Fall die Koteletts, die sowohl in Köln als auch in der Umgebung, vom Geschmack als auch von der Größe her ihres gleichen Suchen. Nur eins das gibt es nicht im Lommi – Mayo! Aber fragt ruhig mal nach, wird lustig!

Perle am Eigelstein

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© Weinhaus Vogel

Mitten im Eigelstein wartet eine ganz besondere Perle der Kölner Gasthauskultur auf euch. Das kleine aber feine Brau-  bzw. Weinhaus Vogel, überzeugt besonders durch sein ganz besonderes Flair und die absolut fairen Preise.
Natürlich spielt im „Vogel“ trotz seiner Lage am Eigelstein, keine Musik. Was aber gar nicht schlimm ist, denn hier lässt es sich super mit vielen Kölschen „Orginalen“ ins Gespräch kommen oder einfach nur den kölschen Tönen lauschen. Im Sommer hat der Laden auch einen wunderbaren Außenbereich in dem man sich schon mittags an der Stange halten kann.

Das Brauhaus im Belgischen

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© Brauhaus Pütz

Gut, das Brauhaus Pütz ist nicht gerade ein Brauhaus im klassischen Sinn. Denn gebraut wird hier nicht! Dafür gibt es aber frisch gezapftes Mühlenkölsch in bester Qualität.
Besonders die Lage, zwischen Belgischen Viertel und Kwartier Latäng zieht auch jüngeres Publikum in den Laden. Die Atmosphäre ist im Pütz auf jeden Fall Brauhaus-Like und lässt einen sofort ins richtige Feeling kommen. Neben den Klassikern wie Himmel und Ääd, könnt ihr im Pütz auch saisonales und Außergewöhnliches genießen. Immer ein PlaceToBe.

Die Institution in Sülz

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© Unkelbach

Zwischen Sülz und Klettenberg, auf der Luxemburgerstraße, befindet sich das Haus Unkelbach, eine der Institution, wenn es um Brauhäuser in der Domstadt geht. Bereits 1930 öffnete das urige Brauhaus seine Türen und läd seitdem in sein gemütliches Inneres ein.
Trotzdem ist das Haus Unkelbach definitiv kein Touriladen, sondern ein echter Kölscher Klassiker und besonders bei den „Einheimischen“ beliebt.
Ein absolutes Highlight im Brauhaus ist jedes Jahr die 5 Jahreszeit – hier kracht es immer ordentlich. Doch bereits morgens dürft ihr hier mit einer langen Schlange rechnen.

An der Deutzer Freiheit

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© Brauhaus ohne Namen

Das Namen oftmals nur Schall und Rauch sind, beweist das sympathische Brauhaus in Deutz. Etwas versteckt, ums Eck von der Deutzer Freiheit, wartet das urige Brauhauus auf euch.
Nicht nur der Name ist hier anders, auch das Personal bedient hier nicht die klassischen Klischees eines Köbees. Die Bedienungen sind hier deutlich jünger, was sehr sympathisch rüberkommt und seinen eigenen Charme mitsichbringt. Die Küche im "Brauhaus ohne Namen" ist super lecker und vielseitig, neben den Klassikern bekommt ihr hier auch viel Frisches auf den Teller gezaubert. Ein Besuch auf der Schäl Sick lohnt sich hier immer!

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden!

Max

Max ist einer der beiden Gründer von Geheimtipp Köln und schreibt eigentlich über alles, was er bei seinen Streifzügen durch die City entdeckt. Ein besonderes Faible hat er für gute Bars & Restaurants, liebt aber auch die unzähligen grünen Ecken in der Stadt.