Das Konrad-Adenauer-Tierheim in Zollstock

Das Konrad-Adenauer-Tierheim in ZollstockWie ihr Vierbeinern im Tierheim eine Freude machen könnt

Ihr hättet gerne ein Haustier, aber euer Alltag lässt dies im Moment nicht zu? Ihr seid gerade von zuhause ausgezogen und vermisst es, mit eurem Hund oder eurer Katze zu schmusen? Oder ihr wollt euch einfach nur ehrenamtlich engagieren und etwas Gutes tun? Dann gibt es die perfekte Lösung für euch: das Konrad-Adenauer-Tierheim in Zollstock bietet euch die Möglichkeit, ehrenamtlich Zeit mit den Tieren dort zu verbringen!

Tierheim, Zollstock, Köln, Hund

Mit den Hunden gassigehen © Unsplash

Mit den Hunden gassigehen

Um im Tierheim als Hundeausführer tätig zu werden, musst du volljährig und gegen Tetanus geimpft sein. Außerdem benötigst du aus Sicherheits- und Rechtsgründen einen Sachkundenachweis für gefährliche Hunde; die Prüfung hierfür kannst du ganz einfach beim Veterinäramt der Stadt Köln ablegen. Im Anschluss daran musst du dich nur noch beim Tierheim melden, um dort an einer internen Schulung teilzunehmen. Diese Schulung dauert nicht länger als zwei Stunden und ist erforderlich, um mit den Hunden spazieren gehen zu dürfen. Wenn du das alles geschafft hast, kannst du immer von montags bis freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16.45 Uhr, sowie samstags von 10 bis 12.45 Uhr mit den Hunden gassigehen; an Sonntagen und Feiertagen findet kein Ausführen statt. Du wirst den Hunden garantiert eine wahnsinnige Freude bereiten! Schließlich ist niemand gerne den ganzen Tag eingesperrt.

Katze, Tierheim, Köln

Die Schmusekatzen kraulen © Unsplash

Die Schmusekatzen kraulen

Wenn du eher ein Katzenmensch bist, könnte die ehrenamtliche Mitarbeit als Katzenkrauler, der den Tieren die notwendigen Schmuseeinheiten zukommen lässt, oder bei etwas scheueren Exemplaren auch einfach mal nur durch die ruhige Ansprache des Tieres langsam Vertrauen aufbaut, eine Möglichkeit des ehrenamtlichen Engagements sein. Auch Vorlesen kann nach amerikanischen Studien für zurückhaltende Tiere eine Möglichkeit sein, um Kontakt aufzunehmen und Vertrauen zu gewinnen. Für diese Aufgaben solltest du ein verständnisvoller Mensch sein, der mit etwas Zeit ausgestattet ist um das Vertrauen der manchmal schwierigen Katzenpersönlichkeiten für sich zu gewinnen. Die Belohnung hinterher ist dafür dann aber umso schöner, dann was gibt es besseres, als eine schnurrende Katze im Arm zu halten, die gar nicht mehr von dir weg möchte? Du kannst zum Katzenkraulen jederzeit während der normalen Öffnungszeiten vorbeikommen, d.h. montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 10
bis 13 Uhr. Denke bei deinem ersten Besuch aber daran, die Kopie deiner gültigen Tetanusimpfung sowie die Kopie deiner Haftpflichtversicherung mitzunehmen! Dann steht dem Kontakt mit den Schmusekatzen nichts mehr im Wege.

Köln, Tierheim, Zollstock, Hund, Katze

Beim Pfleger-Alltag mithelfen © Unsplash

Beim Pfleger-Alltag mithelfen

Wenn du ein großes Herz für Tiere hast und in deiner Freizeit etwas ehrenamtliches und sinnvolles tun willst, das tatsächlich etwas bewegt, könnten die Aufgaben als ehrenamtlicher Pfleger genau das richtige für dich sein. Die benötigte Unterstützung reicht von der Hilfe bei der täglichen Pflege der Tiere, der Präsentation des Tierheimes bei Veranstaltung bis zur Unterstützung bei Reparaturarbeiten. Damit du so schnell wie möglich loslegen kannst, kannst du ganz einfach beim Tierheim anrufen und einen Termin zum Probearbeiten vereinbaren. Dabei nicht die Kopie deiner gültigen Tetanusimpfung sowie die Kopie deiner Haftpflichtversicherung vergessen! Die Zeiten, in denen du dich dann in Zukunft ehrenamtlich engagieren kannst, sind Montag bis Sonntag von 9 bis 13 Uhr. Die Pflege findet ebenfalls an Feiertagen zu diesen Zeiten statt.

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Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden!

Marie

Marie hat Köln nach dem Abi zu ihrer Wahl-Heimat gemacht und ist seitdem im hauptsächlich im Kwartier Latäng und in Sülz zu Hause. Sie unternimmt jedoch auch regelmäßig Streifzüge durch die anderen Kölner Veedel und schreibt über alles, was ihr dabei gerade so ins Auge fällt. Besonders gerne hält sie sich in den Imbissbuden auf der Zülpi, auf Flohmärkten oder auf Straßenfesten auf.