Deine erste Hitzehilfe

Deine erste HitzehilfeSo geht Hitzehilfe für Obdachlose im Sommer

Für Menschen auf der Straße sind hohe Temperaturen, wie sie für die kommenden Tage angekündigt werden, fatal. Sie haben selten die Möglichkeit, der Hitze zu entkommen und es fehlt an Trinkwasser. Mit der #hitzehilfe für Obdachlose möchte die Initiative „Pfand Gehört Daneben” auf das Thema aufmerksam machen und die Gesellschaft dazu motivieren, obdachlose Mitmenschen mit Wasser zu versorgen. 

Denn janz Kölle hät Doosch!

Für Menschen auf der Straße sind hohe Temperaturen eine ganz besondere Herausforderung. Ohne Zugang zu Wasser, Schatten und Sonnencreme leiden sie oft unter Dehydrierung, Kreislaufproblemen und Verbrennungen. Im Winter gibt es Notprogramme, im Sommer bisher nur wenig Hilfe. Hinzu kommt, dass Menschen auf der Straße wegen Vorerkrankungen, Suchtproblemen oder unausgeglichener Ernährung bereits geschwächt sein können.
Zusammen mit der Karuna Sozialgenossenschaft und GoBanyo ruft „Pfand gehört daneben”, die soziale Initiative von fritz-kola, nun zur Hitzehilfe für obdachlose Mitmenschen auf. Die Idee: Zuhause einfach eine zusätzliche Flasche Wasser einpacken und einem obdachlosen Mitmenschen auf der Straße geben. Für viele bedeutet das nur eine kleine Geste der Solidarität, an der man sich ohne viel Aufwand beteiligen kann, für Obdachlose kann sie einen großen Unterschied machen.
Wasser, Köln

Einfach eine zusätzliche Flasche Wasser einpacken und einem obdachlosen Mitmenschen auf der Straße geben. © Unsplash

Dat Wasser vun Kölle es jot!

Mirco Wolf Wiegert, Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola findet die Initiative aus verschiedenen Gründen enorm wichtig: „Viele Obdachlose haben auf Grund von Corona schwierige Wochen hinter sich. Sie hatten mit geschlossenen Hilfsprojekten, fehlenden Hygienemöglichkeiten und „social distancing“ – im wahrsten Sinne des Wortes – zu kämpfen. Die Hitzehilfe leistet daher nicht nur einen physischen Beitrag, sondern kann auch psychisch enorm helfen und im Extremfall sogar Leben retten.”
Ganz neu ist die Initiative nicht – schon 2019 konnten Pfand gehört daneben, Karuna und GoBanyo mit ihrem Aufruf 750.000 Menschen direkt erreichen und damit eine Welle der Solidarität auslösen. Jetzt macht auch Köln mit und jeder kann helfen!
Wasser, Köln, Hitze

Nicht nur du hast Durst! © Unsplash

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden

Redaktion