Gürzenich, Gaffel am Dom und Gemeinschaftssinn

Gürzenich, Gaffel am Dom und GemeinschaftssinnKölner ABC

Gute Gründe nach Köln zu ziehen? Lassen sich sofort unzählige finden. Drei geniale mit G: zeigen wir euch jetzt.

Der Gürzenich

Der Gürzenich ist die gute Stube Kölns. Der Ort, an dem die fünfte Jahreszeit der Stadt offiziell ihre Regenten findet – bei der  Ernennung des Kölner Dreigestirns und der traditionellen Prinzenproklamation.
Der Gürzenich ist eines der ältesten Gebäude der Stadt – gebaut zwischen 1441 und 1447 wurde er zunächst als Tanzsaal, später als Kaufhaus und heute als Mekka der Stunk- und Karnevalssitzungen genutzt. Darüber hinaus ist unser Gürzenich nicht nur Veranstaltungsort für Spaß an der Freude – sondern hat beispielsweise in 2019 als Tagungsstätte für den ersten internationalen UNICEF Gipfel der „Child Friendly Communities“ seine Türen geöffnet.
Zwischen Foyer und Treppenhaus des Gürzenich ist auf der Außenseite – an der Straße am Quartermarkt – die  Ruine der romanischen Kirche St. Alban zu sehen. Die Ruine ist öffentlich nicht zugänglich. Durch das Tor hindurch sind jedoch zwei kniende Skulpturen zu erkennen. „Das Trauernde Elternpaar“ wurde 1954 von Erwin Heerich und Joseph Beuys gefertigt. Es stellt ein Ehepaar dar, dass nach dem Krieg um den gefallenen Sohn trauert. Das Original stammt aus dem Jahr 1932 von Käthe Kollwitz und steht bis heute in Belgien.

Gaffel, Köln, Kölsch, Bier

© Gaffel

Das Gaffel am Dom

Das Gaffel am Dom ist eine nicht wegzudenkende Institution der Kölner Brauhauskultur. Egal, ob im Keller gequizt wird, oder freitags Björn Heuser zum Mitsingkonzert einlädt – im Gaffel am Dom ist immer gute Stimmung. Coronaregeln lassen das Mitsingen gerade nicht zu – „drink doch ene mit“ kann man im Gaffel trotzdem noch sagen. Denn dieser Thekenschlager darf weiter ausgeschenkt werden. Wer sich am Fass beweisen will, der kann ab September eine Prüfung zum Zapfmeister hier ablegen. Das kurzweilige Kölsch-Diplom macht jeden Kölner zum Köbes – und der Mythos, wer dieser Köbes eigentlich ist wird ganz nebenbei auch gelüftet.

Zusammen, Gemeinschaft

© Unsplash

Gemeinschaftssinn

Köln ist bekannt für seine Herzlichkeit und für seine Menschen, die gegenseitige Hilfe schon immer als selbstverständlich erachtet haben. Der Kölner an sich ist positiv distanzlos – ehrlich, direkt und gesellig. Auf einen Sommer, in dem der Aachener Weiher wieder als Großstadt-Oase dienen darf, freuen wir uns alle. Und wer noch nicht im Stimmung ist, dem hilft vielleicht der folgende Song von Carolin Kebekus!

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden!

Ida

Ida wohnt in Köln Klettenberg und liebt diese Stadt für ihre Herzlichkeit. Sie schreibt Bücher unter dem Pseudonym Ida Universum, um damit Aufmerksamkeit zu erregen, denn sie weiß: wer schreibt, der bleibt. Hoffentlich in den Köpfen und Herzen der Menschen.