Hans und die Schokoladenfabrik

Hans und die SchokoladenfabrikDie (Halb-)Insel der Träume

Wer noch nicht an diesem Ort war, der ist kein echter Kölner, beziehungsweise zumindest nicht in Köln großgeworden. Denn wer kann sich nicht daran erinnern, wie es damals mit dem ersten Schulausflug in die Kölner Südstadt zum Schokomuseum ging. Das Gefühl, welches man nicht mehr vergisst, als man in der Schlange stand und wartete, bis einem von den „Halbgöttern“ in weiß die sehnlichst erwartete Waffel, umzogen von hauchdünner warmer Schokolade, direkt aus der süßen Quelle des Glücks – dem goldenen Schokobrunnen - in die Hand gedrückt wurde.

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© Schokoladenmuseum

Ein Vierteljahrhundert

Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen und auch das Schokoladenmuseum ist mitgewachsen - um genau zu sein, sind es mittlerweile 25 Jahre die ins Land gezogen sind, als Hans Immhoff 1993 das Schokoladenmuseum im Rheinauhafen eröffnete.

Für die Idee, ein reines Museum nur für Schokolade zu eröffnen, wurde Immhoff anfangs noch belächelt, doch genau so wie bei der Auswahl des Ortes, bewies er schon früh Weitsicht.
Denn das Schokoladenmuseum ist heute, mit rund 600 000 Besuchern pro Jahr, das meistbesuchte Museum der Stadt Köln und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Und auch bei der Standortwahl machte Hans Immhoff alles richtig und war somit Wegbereiter und Trendsetter des heutigen Rheinauhafens, wie wir ihn kennen.

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Hans Immhoff © Schokoladenmuseum

Kleine Schokokunde am Rande

Gemeinsam mit den Schweizern, liefern wir Deutschen uns jedes Jahr ein Kopf an Kopf Rennen um den Weltmeister-Titel im Schokoladen-Konsum. Der Durchschnitt: süße 10 Kilo pro Jahr.

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Alte Aufnahme des Schokoladenmuseums © Schokoladenmuseum

Schokoträume

Der in Köln als Schornsteinfegersohn geborene Hans Immhoff hätte es sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht erhofft, dass er später mal Chef einer Schokoladenfabrik werden würde. Und so erinnert seine Geschichte doch sehr an Roald Dahl’s Buch von Charlie und der Schokoladenfabrik, nur eben viel schöner, da sie in Köln spielte und Wirklichkeit wurde.
Nach der Verlagerung seiner Fabrik von der Kölner Südstadt nach Porz, begann Immhoff mit der Planung des Museums am alten Produktionsstandort. Dabei war ihm immer wichtig, die Schokolade in möglichst vielen Facetten seinen Besuchern zu präsentieren. Im Schokoladenmuseum bekommt ihr einiges geboten. Ihr werdet mitgenommen auf eine Sinnesreise durch die Welt des Kakaos. Ob Mini-Dschungel mit Kakaobaum, hauseigene Schokoladenfabrikation, Highlights aus der Schokoladenwerbung oder der sagenumwobene Brunnen mit den goldenen Kakaobohnen – hier werden euch auf 4.000 Quadratmetern über 100.000 Objekte präsentiert. Es würde einen definitiv nicht wundern, wenn einem zu guter Letzt noch ein paar Umpa Lumpas über den Weg laufen.

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Kaufmannsladen © Schokoladenmuseum

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Eigenkreationen © Schokoladenmuseum

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Produktion © Schokoladenmuseum

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Pralinenherstellung © Schokoladenmuseum

Schokolade macht glücklich

Schokolade macht bekanntlich glücklich, das haben wir zumindest alle schon einmal gehört! Das Schokoladenmuseum zeigt uns, dass es auch wirklich so ist! Und so könnt ihr nach dem Besuch in die Welt des Kakaos, selber tätig werden und euch auf die Spuren der „großen Meister“ der Pralinenkunst begeben. Ob in einem der zahlreichen Kurse oder bei der Zusammenstellung der Eigenkreation - ihr habt viele Möglichkeiten, euch selbst auszuprobieren!
Am meisten macht natürlich Schokolade glücklich, wenn man sie isst. Deswegen können wir euch nur eine der vielen Verkostungen ans Herz legen. Egal ob klassisch, Schokolade und Wein oder etwas Ausgefalleneres, wie Schokolade und Craft Beer, wer hier nicht lacht und glücklich ist, der muss wohl aus Düsseldorf kommen.
Wem Selbermachen zu viel ist, der kann sich auch ganz entspannt ins Grand Café setzen und bei warmer Trinkschokolade und einem hervorragenden Stück Schokokuchen einen der schönsten Blicke auf Köln genießen.

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© Schokoladenmuseum

Highlight im November

Markt der Chocolatiers

Zum Abschluss des Geburtstagsjahres präsentieren 70 ausgesuchte Chocolatiers aus dem In- und Ausland vom 14. bis 18. November 2018 ihre Produkte und Fähigkeiten auf dem Platz vor dem Schokoladenmuseum, der so zum einzigartigen Anziehungspunkt für alle Schokoladenliebhaber wird. Der Eintritt ist frei!

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Markt der Chocolatiers © Schokoladenmuseum

Viele Gründe zum feiern

Wie schon gesagt, feiert das Schokoladenmuseum dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und will das auch gebührend zelebrieren. Neben mehreren Geburtstags-Aktionen, wurde das Beleuchtungskonzept des Museums von Innen und Außen modernisiert und auch die KVB beschenkte das Museum und lässt auf den Linien 1,7,9,12 und 15 bis 2019 Bahnen mit Schokomotiven fahren – denn wie sagte KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske: "Das Schokoladenmuseum ist wie die KVB ein echtes Stück Köln"! Dem schließen wir uns an und freuen uns auf den nächsten Besuch.

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Neue Illumination © Schokoladenmuseum

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Schokoladenmuseum entstanden!

Max

Max ist einer der beiden Gründer von Geheimtipp Köln und schreibt eigentlich über alles, was er bei seinen Streifzügen durch die City entdeckt. Ein besonderes Faible hat er für gute Bars & Restaurants, liebt aber auch die unzähligen grünen Ecken in der Stadt.