HENNE. Weinbar. Restaurant

HENNE. Weinbar. RestaurantSharing is caring! Bester Wein und köstliches Essen in urbaner Atmosphäre

Im April erst eröffnet, jetzt schon nicht mehr wegzudenken aus der Pfeilstraße mitten in der Kölner Innenstadt: HENNE. Weinbar. Restaurant. Ein neues Glanzstück im kulinarischen Angebot Kölns und großartiger „place-to-be“  in den Nächten, die zu den Schönsten werden sollen.

Wein, Food , Essen, Trinken, Tapas

© Henne Weinbar Restaurant

Mittendrin statt "Live-Dabei"

Passenderweise ist die Bar in der Weinbar auch tatsächlich ein Blickfang und die Weingläser und Karaffen im Hintergrund funkeln betörend wenn die HENNE abends einladend erleuchtet ist. Besonders gut gefällt uns Atmosphäre und Flair im Innenhof. Hat man Glück und noch ein Open Air Plätzchen erwischt, kann man von hier aus nämlich prima dem hervorragenden Koch- und Küchenteam, angeführt von Inhaber Hendrik Olfen selbst, beim Werkeln und Zaubern in der offenen Küche zusehen.

TIPP

Ein gut durchdachtes, für den Gast leicht zu verstehendes und wunderbar umzusetzendes Konzept für Speis‘ und Trank verführt zu genussvollen Abenden, an denen man die Speisekarte am besten rauf und runter bestellt und beim Wein nicht zurückhaltend ist.

Tapas-Style neu interpretiert

Die Speisekarte ist in vier Kategorien aufgeteilt: sharing is caring, kalt, warm, süß oder Käse. Hendrik Olfen hat sich ein Konzept ausgedacht, das bewusst weg vom klassischen Vier-Gänge-Menu geht, und sich viel mehr am spanischen Tapas Stil orientiert. Die Gäste sollen gern untereinander am Tisch die kleinen Gerichte teilen, zwischendurch nachbestellen oder sich selbst ein Menu überlegen und die Speisen nacheinander essen, einfach ganz nach Lust und Laune. Dazu gibt es noch eine Mittagskarte, perfekt für einen Lunch beim Shoppingbummel, in der Mittagspause, oder zum einfach so mal Vorbeigehen, ohne Grund, nur weil es so lecker ist.

Durstig geht keiner

Die Getränkeauswahl in der HENNE ist verständlicherweise sehr auf Wein fokussiert (nicht vergessen, auch Sekt, Crémant und Champagner gehören zu den Weinen, handelt es sich doch um sogenannte Schaumweine): es gibt eine Weinkarte auf der jede Rebsorte in drei unterschiedlichen Weintypen angeboten wird: #crowdpleaser, guter Wein für jedermann; #freakshow, außergewöhnliche Weine für Außergewöhnliche; und #icon, Weine die schon immer auf der Wunsch-Trink-Liste standen, das heißt, das Beste vom Besten. Die Idee finden wir sehr schön, so ist nämlich für jeden Weintrinker, von absolutem Anfänger bis zum Hobby-Sommelier, das Passende dabei, und für jeden Geldbeutel auch. Gerade für Sparfüchse ist auch das Angebot an offenen Weinen sehr zu empfehlen, hier gibt es ebenfalls eine wirklich große Auswahl delikater Weine in #weiß, #rosé und #rot sowie #fruchtig.

Wein, Food , Essen, Trinken, Tapas

© Henne Weinbar Restaurant

Holy Pétrus

Die Preise sind für das, was ihr geboten bekommt, total in Ordnung. Abends kann man schon ab 3 Euro beim sharing is caring dabei sein, ein warmes Gericht kostet 8 bis 13 Euro. Mittags etwas hochpreisiger bis 18 Euro bzw. 25 Euro für ein Drei-Gänge-Menu, dafür aber auch Portionen von denen ihr satt werdet. Ein Glas Wein bekommt ihr schon ab 3,80 Euro, beim Griff zur Flasche gibt’s schon ab 24 Euro einen guten Tropfen zu bekommen. Oder auch für schlappe 1.450 Euro einen Bordeaux mit Namen Pétrus. Pomerol.

Wein, Food , Essen, Trinken, Tapas

© Henne Weinbar Restaurant

Fazit

Wir finden: großartige Weine und qualitativ hochwertige, sehr leckere Speisen; eine tolle Ergänzung bzw. Erweiterungen für die Gastronomie-Szene der Innenstadt und hoffentlich noch viele Jahre vor Ort um dort laue Sommerabende zu genießen oder Mittagspausen aufzupeppen.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.
Marleen

Marleen ist in Nippes zu Hause, schreibt gern über ihr Veedel, Mädchenkram, die grünen Seiten von Köln und alles was mit Kindern zu tun hat. Immer für vegetarische Köstlichkeiten, ein gutes Buch oder Feierabend-Bierchen im Park zu haben.