Maske auf!

Maske auf!Fünf Tipps und Tricks rund um das Thema Mundschutz

Seid dieser Woche gilt auch bei uns in Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und den Einzelhandel. Auch wenn der Mundschutz keinesfalls andere Sicherheitsmaßnahmen wie Mindestabstand und richtiges Händewaschen ersetzt, kann er richtig angewendet dazu beitragen, Menschenleben zu retten. Anders formuliert: Die sogenannte "Community Maske" ist in diesem Frühjahr das Trendteil schlechthin. Nichts ist sexier als Verantwortung zu zeigen und seine Mitmenschen vor einem gefährlichen Virus zu schützen. Wir haben gründlich recherchiert und die fünf wichtigsten Fragen zum Thema Mundschutz für euch beantwortet.

Wo bekomme ich jetzt in Köln eine Maske her?

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Die einfachste Lösung laute ganz klar: kaufen. Viele Kölner Geschäfte und Nähereien stellen inzwischen einfache Alltagsmasken her, die ihr für einen fairen Preis erwerben könnt. Schaut doch zum Beispiel mal bei Veedelmaske, der Hehlerei oder Goodgive vorbei. Ausführliche Auflistungen dazu, welche Kölner Geschäfte Masken verkaufen findet ihr unter anderem bei der Handwerkskammer zu Köln und auf koeln.de. Besonders cool finden wir übrigens die Masken von Armed Angels aus Bio-Baumwolle. Pro verkauftem Mundschutz spendet das Fair Fashion Label 2€ an Ärzte ohne Grenzen. Eine super Sache! Im BüzE in Ehrenfeld gibt es handgenähte Masken sogar schon für schlappe 5€. Die Mädels und Jungs freuen sich außerdem auch über Baumwollstoff-Spenden. Wer also zum Beispiel ein altes Küchenhandtuch übrig hat, darf dieses gern vorbeibringen.

Wie kann ich eine Maske selbst herstellen?

Wer einen Mundschutz selbst herstellen möchte, findet im Internet mittlerweile zahllose Anleitungen und Tutorials. Eine einfache YouTube Suche fördert hunderte Ergebnisse zu Tage. Je nach Ausstattung (Nähmaschine ja oder nein) und Erfahrung gibt es verschiedenste Optionen. Die Handwerkskammer Köln stellt auf ihrer Homepage diese einfach Anleitung zur Verfügung. Charité-Chefvirologe Christian Drosten, der gegenwärtig populärste Podcaster der Bundesrepublik, empfiehlt für Notfälle außerdem eine Behelfsmaske, für die man nur Küchenrolle, Einwegtaschentücher, Gummibänder, einen Locher, Klebeband und ein Stück Draht benötigt. Noch einfacher ist die Anleitung, die das Team vom Avocado Store vor ein paar Tagen bei Instagram hochgeladen hat: Ein Stofftuch, zwei Haargummis, fertig.

Wie trage ich meine Maske richtig?

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Ganz wichtig: vor dem Aufsetzen einer frischen Maske gründlich die Hände waschen - d.h. mindestens 25 Sekunden lang mit Seife schrubben und auch die Fingerzwischenräume nicht vergessen. Beim Aufsetzen solltet ihr dann unbedingt darauf achten, dass der Mundschutz richtig sitzt, also Mund und Nase vollständig bedeckt. Ist in der Maske ein sogenannter Nasenbügel aus Draht eingenäht, muss dieser möglichst eng an die eigene Nase angepasst werden, damit der Schutz oben richtig abschließt. Solange ihr die Maske tragt, lautet die goldene Regel: Finger weg!  Bitte nach Möglichkeit nicht ins Gesicht fassen. Vor dem Absetzen heißt es dann erstmal wieder Hände waschen. Anschließend könnt ihr die Maske an den Gummibändern hinter den Ohren greifen oder den Knoten am Hinterkopf lösen und das gute Stück vorsichtig ausziehen, ohne die Vorderseite zu berühren.

Wie reinige ich meine Maske nach dem tragen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Maske zu desinfizieren. Spezielle Desinfektions- und Reinigungsmittel sind dazu nicht notwendig. Es reicht aus, den Behelfsmundschutz ordentlich zu erhitzen. Um Corona Viren aus dem Stoff zu entfernen, könnt ihr eure Masken einfach bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine waschen. Wer nicht extra die Maschine anschmeissen möchte, kann auch auf einen stinknormalen Kochtopf zurückgreifen. Laut Prof. Dr. Christian Drosten ist es außerdem möglich Masken im Backofen (30 Minuten bei 70 Grad) und durch Bügeln zu desinfizieren.

Wie verhindere ich, dass die Brille beschlägt?

Für Brillenträger kann die Maskenpflicht bisweilen zu einem echten Ärgernis werden, wenn die Gläser der Sehhilfe durch die warme Atemluft permanent beschlagen. Niemand möchte mehr oder weniger blind durch die Gegend taumeln und am Ende noch versehentlich andere Menschen anrempeln. Da hilft dann auch die beste Community Maske nicht mehr viel. Also was tun? Für diejenigen unter uns, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, ist es besonders wichtig einen Mundschutz mit Nasenbügel zu verwenden. Durch den Draht lässt sich der obere Saum besser ans Gesicht drücken. Die Lücke, durch die warme Luft nach oben strömt, wird geschlossen und das Blickfeld bleibt frei.

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Celina

Celina ist im Agnesviertel zu Hause. Ihr Herz schlägt für guten Kaffee, Plattenläden und Trödelmärkte. Am Wochenende findet man die gebürtige Hamburgerin meist auf Konzerten oder in einer der zahlreichen Kneipen ihrer Wahlheimat.