Neu in Köln

Neu in KölnIn Köln sagt man willkumme

Auf meinen Reisen machte ich immer wieder Bekanntschaft mit Köln. Meistens war es aber eine flüchtige Bekanntschaft mit der Metropole am Rhein, die sich auf eine kurze Durchreise mit dem Zug beschränkte.

Trotzdem ist es sicher kein Zufall, dass ich nach 21 Jahren im “Schwabenländle” nun neue Wege in Köln bestreite. Wie sich herausstellte, mehr als ein Ortswechsel.

© Glenn

Keine kunstvolle Architektur

Meine erste Fahrt durch Köln zeigte mir, dass es auf den ersten Blick keine Stadt ist, die mit einer mittelalterlichen Altstadt oder vielen kunstvollen, architektonischen Wunderwerken auftrumpfen kann. Einige Kölner, mit denen ich bereits ins Gespräch gekommen war, gaben dies auch offen zu. Zu diesem Zeitpunkt war meine Rom-Reise noch nicht lange her und ich hatte mein neues Zuhause noch nicht im Detail erkundet. Noch völlig befangen von den monumentalen Bauten der Ewigen Stadt konnte ich dem nicht widersprechen. Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass es hier durchaus “nette Fleckchen” gibt.
Jedes Viertel hat einen gewissen Charme, den es zu entdecken gilt. Als Fotograf werfe ich gerne auch einen zweiten Blick auf meine Umgebung und so bemerke ich unter all den modernen Gebäuden, überall Zeugnisse aus der beachtlichen Vergangenheit dieser Jahrtausende alten Stadt römischen Ursprungs. Das macht eine Stadterkundung für mich immer wieder aufs Neue interessant.

© Glenn

Mit der Zeit stellte ich fest, dass es hier durchaus nette Fleckchen gibt.

Glenn

Weltoffenheit vorhanden

Auch wenn Köln in Sachen Schönheit nicht mit den Städten aus meiner Heimat wie Heidelberg oder Tübingen mithalten kann, habe ich hier eine Weltoffenheit bei den Menschen festgestellt, wie ich sie selten erlebt habe. Was der Stadt vielleicht an mittelalterlichen Flair fehlt, machen die Menschen mit ihrer freundlichen und offenen Art wieder wett. Mit anderen in Kontakt zu treten ist für mich als introvertierte Persönlichkeit nicht immer einfach, doch mir scheint es hier sehr viel leichter von der Hand zu gehen. Ich war gerade seit einer Woche in Köln und es hat mich stark beeindruckt, mit wie vielen Menschen ich schon in Kontakt gekommen bin.

 

© Glenn

Es geht weiter

Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich diesen Beitrag hier schreibe. Ich bin neu in Köln und für mich geht es nun um das Ankommen und das Eingewöhnen in der Stadt. Mein Leben hier beschreibe ich gerne wie ein neues Buch, das ich gerade erst aufgeschlagen habe. Die ersten Seiten haben mich neugierig gemacht und ich bin gespannt, welche Geschichten mich hier noch erwarten und was sich aus den vielen Kontakten entwickeln wird.

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.
Glenn

Glenn ist unser backfrischer Immi! Gekommen aus dem Schwabenländle trifft man ihn häufig mit seiner Kamera im Gepäck auf Erkundungstour durch Köln.