Positiv durch den Corona-Alltag

Positiv durch den Corona-Alltag7 Tipps und Tricks zum weiter durchhalten

Corona Colonia  - in der Stadt, die sonst so gerne ausgeht, sich bunt und vielfältig im Veedel tummelt und in der es immer menschelt – da fehlt uns fast ein Stück unserer Identität wenn wir zuhause bleiben müssen. Wenn  Abstand die neue Fürsorge ist. Was tun wir als Kölnerinnen und Kölner, wenn die Eckkneipe, das Straßen-Cafè und das Feierabend-Bier am Aachener Weiher gestrichen werden?

Werd wach!

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Egal, ob Frühaufsteher oder Nachteule – dein Körper und dein Geist brauchen einen regelmäßigen Rhythmus, eine Routine, um sich nicht vornehmlich mit der Frage zu beschäftigen: welche Zeit es gerade ist? Zeit, zu schlafen? Zeit, zu essen? Oder gar Zeit, durchzudrehen? Auch wenn die Verlockung groß ist, in der Corona-Home-Office- Oase einfach länger liegen zu bleiben und Urlaubsgefühle zu zelebrieren – mach's dir leichter und gönn' deinem Körper einen Tagesablauf, an den er sich gewöhnen kann.

Es sind bewegte Zeiten

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Emotion kommt vom englischen „Motion“ wie Bewegung. Dein Fitnessstudio mag geschlossen sein – deine Gehirnzellen und auch deine Fettspeicher interessieren sich jedoch nicht für Öffnungszeiten. Ein guter Weg, wie du aktuell den Sauerstoff und den Bewegungstank voll machen kannst, ist Joggen an der frischen Luft. 9 tolle Laufstrecken in und um Köln findest du hier! Falls du beim reinen Gedanken ans Joggen lieber lachend in eine Kreissäge laufen magst, dann nutze doch diese kostenlose Alternative der Stadt Köln und trainiere mit dem Personal Trainer der Kölner Haie Arne Greskowiak täglich nach Feierabend.

Wenn du nicht raus kannst, geh in dich hinein

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21 days of Abundance von Deepak Chopra – das ist nur eine der vielen Meditationsreisen und -angebote, die du kostenfrei im Netz nutzen kannst, um deinen Fokus in dieser Zeit der Krise gezielt auf die positiven Dinge des Lebens zu richten. Persönlich helfen mir die kleinen Reisen vor allem dabei, in einem ruhigen Zustand zu kommen und mir selbst eine kleine Auszeit für mich zu gönnen – zwischen Home-Schooling und Home Office. Wenn ihr entspannt seid, sind Kinder und Kollegen es auch eher.

Aus rausgegangen.de wird in diesen Zeiten: dringeblieben.de

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Auf der Plattform dringeblieben.de bieten Kölner Künstlerinnen und Künstler aktuell ihre Projekte an und halten so die Kunstszene am Leben. Bevor ihr den Netflix-Marathon startet oder euch vom Fernseher berieseln lasst: schaut doch mal vorbei und guckt, ob ihr die lokale Kunstszene unterstützen wollt und ob ihr hier etwas unterhaltsames findet, dass sich psoitiv auf die Kölner Kulturszene auswirkt. Ein schönes Beispiel für echten Zusammenhalt – und die unverwüstliche Natur der Kunst.

Fortbildung statt Fernweh

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Reisen und größere Ausflüge könnt ihr aktuell von der To-Do-Liste streichen. Nicht jedoch das Dopamin, das ausgeschüttet wird, wenn ihr ein neues Abenteuer erlebt. Im Corona-Alltag ist sicher noch ein Eckchen frei, um etwas Neues dazu zu lernen und euer Gehirn mit Endorphinen und Dopamin ein bisschen glücklicher zu machen. Egal, was ihr schon immer lernen wolltet – Gitarre spielen, Töpfern, Blockflöte oder italienisch Kochen – jetzt ist die Zeit, eure verstaubten Träume anzugehen. Aufraffen und los!

Endlich Zeit für Erinnerung: Briefe schreiben, Fotoalben sortieren

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Wenn euch die Nähe zu euren liebsten Menschen fehlt und ihr euch nach Kontakt sehnt, dann ist das der perfekte Moment, um aufzuschreiben wie viel euch eure Freunde und Familien bedeuten. Schreibt doch mal wieder Briefe, erzählt, warum euch so viel an den anderen liegt, wofür ihr dankbar seid und am wichtigsten: worauf ihr euch freut, wenn all das hier vorbei ist. Auch Fotoalben sortieren, endlich alle Bilder einkleben, auf dem Smartphone Alben anlegen und aufräumen hilft euch, mit einem Lächeln an eure Lieben zu denken.

„Loslassen“ ist das neue „Laufen-lernen“

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Habt ihr eine schlechte Eigenschaft oder ein Thema, das ihr schon viel zu lange mit euch rumschleppt? Ist es das weiterhin Whatsapp-schreiben mit dem Ex? Oder das viele Süßigkeiten essen? Ist der Keller voll gestellt mit altem Kram und ihr kommt nicht ins Handeln oder hattet ihr Streit mit jemandem und könnt nicht aufhören, euch zu ärgern? In Zeiten wie diesen, in denen so viele Menschen einen sinnlosen Tod sterben. In denen wir auf unsere Grundrechte in einer demokratischen Gesellschaft verzichten müssen und in denen wir mit Angst, Wut und Ohnmacht konfrontiert werden, frag dich: ist es wert an dieser Sache, die mir nicht gut tut, festzuhalten? Und dann atme tief ein und lass los. Besonders helfen dabei diese Geschichten für gute Laune: Füttere den weißen Wolf von Roland Schweppe und Aljoscha Long.

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Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden!

Ida

Ida wohnt in Köln Klettenberg und liebt diese Stadt für ihre Herzlichkeit. Sie schreibt Bücher unter dem Pseudonym Ida Universum, um damit Aufmerksamkeit zu erregen, denn sie weiß: wer schreibt, der bleibt. Hoffentlich in den Köpfen und Herzen der Menschen.