Pottkind

PottkindSchlemmen mit Überraschungseffekt

Als Gast im „Pottkind“ müsst ihr euch auf Überraschungen gefasst machen. In einer ruhigen Nebenstraße in der Südstadt findet ihr das kleine, aber feine Restaurant von Lukas und Enrico. Beide sind Anfang 30 und haben sich mit ihrem ersten eigenen Restaurant einen Traum erfüllt.

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Man zeigt gerne was man hat und kann! © Pottkind

Das Herzstück des Restaurants

Dass Kochen ihre Leidenschaft ist, merkt man den beiden sofort an. Um aus der Masse herauszustechen haben sich die beiden Jungunternehmer daher etwas Besonderes überlegt. Den Mittelpunkt ihres Restaurants bildet der Tresen, von dem man einen direkten Blick in die Küche hat. So ist man bei der Entstehung der Gerichte live dabei und kommt natürlich auch mit den drei Köchen ins Gespräch, die von Dienstag bis Samstag allabendlich den Kochlöffel schwingen.
Von der Idee ein Restaurant zu eröffnen bis zur Umsetzung hat es zweieinhalb Jahre gedauert. Davon haben sie allein anderthalb Jahre mit der Suche der richtigen Location verbracht, mit der sie ihr Konzept schließlich umsetzen konnten. Das Herzstück des Restaurants - die so genannte „Chefstheke“ - wurde übrigens aus einer Roteiche aus dem Kölner Stadtwald gefertigt.

Ein kleiner Einblick in die Karte!

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Sich einfach verwöhnen lassen! © Pottkind

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Sich einfach verwöhnen lassen! © Pottkind

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Sich einfach verwöhnen lassen! © Pottkind

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Sich einfach verwöhnen lassen! © Pottkind

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Sich einfach verwöhnen lassen! © Pottkind

Die Message

Nachdem sie seit rund einem Jahr die Türen ihres Restaurants geöffnet haben, können sie mit Gewissheit sagen, dass die Plätze an der Theke die beliebtesten im ganzen Restaurant sind. Insgesamt geht es trotz weißer Stofftischdecken im Pottkind eher locker zu. Eine Tafel mit provokanten Sprüchen an der Wand, wie „Chablis wissen wer der Babo ist“ (Chablis ist ein französischer Wein) oder #Pottkindistsehrgut geben einen ersten Einblick in die entspannte Atmosphäre. Sneaker sind hier ausdrücklich erwünscht! Trotzdem ist das Publikum bunt gemischt - von jungen Studenten bis zum hundertjährigen Opa war schon alles dabei, wissen die beiden Jungs zu berichten. Und so soll es auch sein - denn sie wollen sich in keine Schublade stecken lassen.
Gerade deshalb haben sie sich auch für den Namen „Pottkind“ entschieden. Ursprünglich aus dem Ruhrgebiet stammend, verbindet sie heute nicht mehr viel mit ihrer Heimat. Auch das Essen ist bunt gemischt und wird aus regionalen und saisonalen Zutaten zusammengestellt. Der Name soll lediglich die Message des Restaurants rüberbringen und zwar, dass es dort bodenständig zugeht. Abgesehen davon bleibt der Name definitiv im Gedächtnis hängen.

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Genauso geschmackvoll wie das Essen! © Pottkind

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Genauso geschmackvoll wie das Essen! © Pottkind

Fernab der Gewohnheit

Vor dem Essen kann man zwischen einem drei, vier oder fünf Gänge Menü wählen. Alles andere bleibt bis zum Servieren der Teller ein Geheimnis. Aber keine Sorge - alle Vegetarier oder Blumenkohlhasser unter euch können ihre Bedenken vorab äußern und die Gerichte werden dann dementsprechend abgeändert. Einzelne Teile der Menüs wechseln circa alle vier bis sechs Wochen, je nach Verfügbarkeit der Zutaten und der Inspiration des Kochs. So gibt es dort auch dauerhaft etwas Neues zu probieren! Bei dem Konzept geht es vor allem darum, dass Essen wieder zu einem kulinarischen Erlebnis wird und man sich auf die Gerichte einlassen muss. Man soll sich trauen von seinen Essensgewohnheiten abzuweichen. Wenn man nicht weiß, welches Gericht auf den Teller kommt, geht man mit einer ganz anderen Erwartungshaltung daran. Lukas erklärt, dass die Leute durch diesen Überraschungseffekt hinterher deutlich zufriedener und glücklicher sind.

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Die Crew! © Pottkind

Das Auge isst mit

Die Köche stecken der Anrichtung des Essens viel Liebe ins Detail. Die bunten Farben und die virtuose Darstellung sind auffallend anders. Auch das geschieht nicht ohne Hintergedanken, denn so liegt der Fokus vermehrt auf den einzelnen Komponenten der Gerichte und werden nicht zu einem faden Einheitsbrei. Am Ende wird es nicht nur euer Auge überzeugen, sondern auch euren Gaumen

Fazit

Schließlich haben wir die beiden Jungs dazu aufgefordert ihr Restaurant mit drei Worten zu beschreiben. Die Antwort lautete: Dass das „Pottkind“ jung und frisch sei, müsse man nicht extra erwähnen und auch dass es lecker schmecke, sei selbstverständlich. Daraufhin schob Enrico noch den Ausdruck „heimelig“ hinterher. Das beschreibt es ziemlich treffend. Dort fühlt man sich auf Anhieb wohl. Die Freundlichkeit der Betreiber und die entspannte Atmosphäre tragen dazu bei, dass der Abend zu einem geselligen und kulinarischen Highlight wird. Wer etwas Neues ausprobieren will, ist hier genau richtig!

  • Preise der Menüs?

    Zwischen 45 und 100€

  • Wann?

    Dienstag-Samstag ab 18 Uhr

  • Wo?

    Darmstädter Str. 9 in der Südstadt

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden!

Annika

Ein perfekter Tag startet für Annika mit einer Runde Joggen entlang des Rheins, gefolgt von leckerem vegetarischem Essen, guter Literatur und endet mit einem gemütlichen Bummel mit Freunden durch die Stadt. Dabei ist sie stets offen dafür, Neues zu entdecken und Kölns facettenreiche Seiten besser kennen zulernen.