Unsere Welt ist erschöpft und wir sind es auch. In Zeiten der Globalisierung, Umweltzerstörung und ständiger Hektik ist es wichtig, einfach mal runterzukommen, das Leben zu entschleunigen und wieder ein Bewusstsein für sich und die Umwelt zu schaffen. Aus diesem Grund haben wir uns mal umgeschaut, was man in Köln Gutes tun kann - und das ist gar nicht so schwer! Diese Kölner Orte sind perfekt, für ein nachhaltigeres, bewussteres und glücklicheres Leben!

The Good Food

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Es werden Unmengen an Lebensmitteln verschwendet – das ist sicher keine Neuigkeit mehr - zu kleine Tomaten, krumme Auberginen und lustig gewachsene Möhren.
Im Einzelhandel will sie keiner, und die Landwirtschaft wird sie nicht los. The Good Food in Ehrenfeld ist da ein gutes Beispiel, dassdie Lebensmittel doch noch ein neues und verdientes zu Hause finden können. Sie sorgen dafür, dass die Lebensmittel auf den Teller und nicht in die Tonne kommen. Jeder der hier einkauft, macht etwas gegen die Lebensmittelverschwendung und das auch noch zum attraktiven „Zahl-was es dir wert ist-Preis“! Denn eins ist sicher, auf die Innerern Werte kommt es an und eine krumme Möhre schmeckt definitiv genauso gut wie eine gerade.

Veedelskrämer

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Jede Gurke ist extra verschweißt, einzelne Kekse in einer Packung sind noch einmal zusätzlich in Folie verpackt und das Sechser-Pack Wasser wird mit einer Plastikfolie zusammengehalten. Dazu ist der Einkauf im großen Supermarkt super unpersönlich und die Lebensmittel schmecken auch nur durchschnittlich – um ehrlich zu sein, haben wir genug von billigen Supermärkten. Alles was die großen Ketten falsch machen, macht der Veedelskrämer genau richtig! Ob Müsli, Obst, Süßwaren oder Zahnpasta – hier tätigt ihr euren Wocheneinkauf vollkommen verpackungsfrei und fair. So tut ihr nicht nur der Umwelt etwas Gutes – sondern auch euch selbst. Und oben drauf gibt es immer noch ein persönliches und nettes Gespräch mit den Inhaberinnen wenn man mag - was will man mehr?!

Neuland

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Der Gemeinschaftsgarten Neuland, in der Südstadt, ist ein ökologisches Landwirtschaftsprojekt mitten in der Stadt. Ziel ist es, durch praktisches Handeln die Diskussion über Themen der ökologischen Landwirtschaft, des Umweltschutzes und des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen anzuregen und Wissen wachsen zu lassen. Die Angebote des Gemeinschaftsgartens richten sich an alle Kölnerinnen und Kölner. Gärtnern kann Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen zusammenbringen und ermöglicht die Integration von Behinderten und Nicht-Behinderten. Hin und wieder öffnet Neuland auch ihr Gartencafé mit leckerem Kuchen und Kaffee. Ein leckerer Ort für kulinarisch und vor allem kultirellen Austausch.

Colabor

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Der Wandel zu einer sozial gerechten und ökologisch tragfähigen Welt braucht Pioniere – Menschen, die sich in vielfaltiger Art und Weise für neue Lebens- und Arbeitsmodelle einsetzen. Das Colabor schafft Raum für diese Pioniere. Als Arbeitsplatz, Knotenpunkt und Plattform für NGOs, Unternehmen, Freiberufler und Berater, die Impulse für gesellschaftlichen Wandel setzen, schafft das Colabor einen Ort des Zusammenkommens.
Das Colabor ist Co-Working Space, Veranstaltungsraum und Anlaufpunkt für die Nachhaltigkeitsszene in Köln.

Gemüsekooperative Köln

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Menschen die heutzutage in der Landwirtschaft arbeiten, haben oft nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie beuten sich selbst oder die Natur aus.
Genau dagegen kämpft die Gemüsekooperative Köln! Auf 2,4 Hektar Ackerland im Kölner Westen bauen sie seit dem Frühjahr 2017 für ihre Mitglieder über 45 Sorten Gemüse an – regional, saisonal und biologisch!
Die Ernte liefern sie einmal wöchentlich ins Kölner Stadtgebiet, wo sie unter den derzeit 180 aktiven Mitgliedern der Gemüsekooperative aufgeteilt wird. Bei der Gemüsekooperative finanzieren die Verbraucher nicht mehr die einzelnen Lebensmittel, sondern die gesamte landwirtschaftliche Produktion. So wird sich auf den eigenen Feldern - unabhängig vom Preis- und Einkommensdruck - darum gekümmert, bestmögliche Produkte herzustellen und den Boden fruchtbar zuhalten. Eine einmalige Win-Win-Situation!

Der Grüne Markt

Märkte gibt es mittlerweile viele. Sie drehen sich unter anderem um die Themen Essen, Mode und Design. Doch ein Markt hat es sich zum Ziel gesetzt, neben guten Produkten, vor allem eine Message zu transportieren. Trendig, lecker und modern - das geht auch in GRÜN!
Nachhaltig zu leben wird mittlerweile - gerade in Großstädten - immer einfacher. Eine Vielzahl von Läden hat es sich zur Prämisse gemacht, nachhaltig, fair und ökologisch zu denken. Doch oftmals ist es gar nicht so einfach, auf die kleinen aber feinen Läden aufmerksam zu werden.
Das dachte sich auch das Team vom Grünen Markt und rief aus diesem Grund im Herbst 2017 den ersten grünen Lifestyle-Markt, im Herzen von Köln, ins Leben. Regelmäßig findet nun der Markt in und um Köln statt. Ein Besuch lohnt sich allemale.

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.
Deniz

Deniz ist die kreative Mutti in der Runde. Tagsüber ist sie meist in Ihrefeld mit ihren Kindern unterwegs und immer auf der Suche nach familienfreundlichen Abenteuern. Sie entwirft leidenschaftlich Innenräume, Kinderspielzeug und studiert derzeit Architektur in Deutz.