Street Food Festival

Street Food FestivalGaumenfreude aus aller Herren Länder

Seit September 2014 zieht das Street Food Festival seine Runden durch die Nation. Geboren in Köln, kann mittlerweile zu verschiedenen Terminen im Jahr - deutschlandweit an verschiedenen Locations - probiert und geschlemmt werde. Zu entdecken gibt es all das, was über die kulinarischen Erwartungen an Pommes Schranke und Dönerteller von nebenan hinausgeht.

© Street Food Festival

Aufgepasst!

Mit einer neuen Location feiert das Street Food Festival seinen Jahresabschluss in Ehrenfeld.  Zwei Tage werden die Freiflächen vor den Bahnbögen in Ehrenfeld zur Heimat des Street Food Festivals. Zum Saison-Abschluss könnt ihr sogar ohne Eintritt zu zahlen auf dem Gelände schlemmen!

Die Vielfalt der Welt genießen

Die Idee hinter den Veranstaltungen ist schnell formuliert: Außerhalb der Nobelküchen der Städte, die Vielfalt der globalen Küche, an einem Ort zu konzentrieren. Sieben Kontinente, zahlreiche Kulturen, grenzenlose Vielfalt. Diese Vielfalt muss natürlich zunächst erwachsen - und das hat sie seit der Gründung des Festivals stetig getan: Heute freuen sich die Gründer aus Köln über mehr als 500 Kontakte zu Streetfood-Anbietern in Deutschland, Tendenz steigend. Natürlich ist nicht auf allen Festivals jeder Anbieter vertreten, aber genau so wird maximale Variation sichergestellt und es kann garantiert werden, dass ein zweiter Besuch auf einem Street-Food-Festival nicht langweilig wird.

© Street Food Festival

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Leckeres Essen und viele Geschichten

Bei der großen Auswahl darf natürlich eines nicht zu kurz kommen: Die Qualität. Ein Rundgang auf dem Street Food Festival bringt schnell die Gewissheit, dass hier an keiner Stelle mit Convenience gearbeitet wird. Es geht um eine authentische Repräsentation der Gepflogenheiten und nicht darum, sie billig zu kopieren. An einigen Stellen hat das natürlich seinen Preis. Das gehört sich allerdings auch so. Denn über die Leidenschaft für ihr Handwerk und eine Garantie für die hohe Qualität ihrer Speisen hinaus, bringen die Anbieter auch eine ordentliche Portion Kultur mit. Heißt der Burrito so, weil der zusammengefaltete Teig hängenden Eselsohren (“Esel” = “burro”) ähnelt? Warum haben die Australier es so gern, aus jedem erdenklichen fleischhaltigen Gericht einen “Pie” zu machen? Und wieso isst man in Äthiopien eigentlich ohne Besteck und nur mit der rechten Hand? Die Menschen hinter den Ständen auf dem Street Food Festival werden nicht müde, ihren Kunden die Geschichten hinter ihren Produkten zu erzählen. So wird man das Gelände später nicht nur hoffentlich gut genährt, sondern garantiert auch mit der ein oder anderen neuen Perspektive auf gutes Essen in der Welt verlassen. Ungesagt sollte nicht bleiben, dass auch regionale Spezialitäten auf dem Gelände nicht fehlen. Wenn wir Besuch aus Übersee bekommen, finden wir uns oft genug stammelnd wieder, wenn wir auf die Frage, was denn so “typical food in cologne” sei, gar keine direkte Antwort haben. Hier wird auf dem Street Food Festival gratis Nachhilfe erteilt.

UNSER TIPP

Nicht gleich beim ersten Stand den Magen zu voll schlagen.
Es lohnt sich viel zu probieren.

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.
Sid

Sidney hat einen Vater aus Sydney, er selbst jedoch erblickte in der Rheinmetropole Duisburg das Licht der Welt. Da ihn die Miete im Belgischen Viertel allein schon arm macht, verbringt er als geisteswissenschaftlicher Student der Uni Köln am liebsten Zeit an Orten, die ihn wenig kosten und trotzdem Spaß machen.