surft. kologne

surft. kologneBringt den Surflifestyle zu jeder Jahreszeit nach Köln

Surfen im Sonnenuntergang, die Wellen, der warme Wind, die Freiheit in jeder Zelle des Körpers spüren – das geht nur weit weg von Köln. Oder?

Surfen, Köln, Cologne

© surft.

Warum nicht einfach mal machen?

Ben, Lukas und Romina erwarten mich in ihrem kleinen Start-Up Büro in Ehrenfeld. Ein bisschen was weiß ich schon von deren Konzept, den Surfer-Lifestyle nach Köln zu bringen. Aber wie soll das genau aussehen?
„Wir wollen den Montag zum besten Tag der Woche machen. Eigentlich sollte jeder Tag Potenzial haben der Beste zu werden“, grinst Ben. Wenn ich ehrlich bin, hat mich dieser Satz sehr glücklich gemacht, denn so sehe ich das auch. Warum Dinge die man liebt nicht vereinen? Und warum nicht einfach mal machen?

Sufr, Aerobic, Köln

Surfaerobic im beheizten Pool © surft.

Ordentlich Programm

Getreu dem Motto „Wir machen den Montag zum besten Tag der Woche“, gehts Montags im Surft-Kalender direkt mit dem Surft Wavepool-Programm los. Es folgt Surft-Yoga und natürlich diverse Surft-Sessions auf dem Rhein, sowie Daily Trips – immer auf der Suche nach der perfekten Welle. Außerdem bietet surft.kologne vier Mal im Jahr sogenannte Surf-Safaris an. Ob Fuerteventura oder Galizien – mit den eigenen Bullies, Verpflegung und der Sonne im Gesicht geht’s los an den Strand. Dort starten Surf-Sessions je nach Level der Teilnehmer, die eine Gruppe tuckert vielleicht noch ein Stückchen weiter, die großen Wellen im Sinn, die Beginner üben an anderer Stelle. Braungebrannt am Abend öffnen alle zusammen ihr erstes Bier am Lagerfeuer.
„Der Zusatz „mit Freunden“ bewahrheitet sich in unserem Alltag, und das macht unseren Traum vom Surf-Lifestyle in Köln noch einzigartiger. Die Teilnehmer sind zu Freunden geworden, wir hängen regelmäßig zusammen ab und leben gemeinsam diesen Traum. Das ist für mich mit das Schönste“, so Ben.

Surfyoga

„Ich hab den Dom ja nicht umsonst tätowiert“

Ben und Lukas sind gebürtige Kölner und haben viele Jahre im Ausland gelebt. Es war die Nähe zum Wasser, die Freiheit auf dem Board und das Gefühl von purem Leben, wenn man seinen Kaffee jeden Morgen in der Sonne schlürfen kann, die die beiden – zumindest vorerst, um ihre geliebte Heimat Köln gebracht hat. Ebenso war es bei Romina, die mit ihrem Klamotten-Label „Salty Concepts“ das Surf-Lebensgefühl in ihre Heimat Köln bringen wollte. Auch sie lebte eine Weile im Ausland und auch sie ließ die Welle und die Idee von einem Surfer Leben in Köln nicht mehr los.
Irgendwann war für alle klar: „Köln ist Zuhause und dort möchte ich leben. Ich hab den Dom ja nicht umsonst tätowiert“, lacht Ben. Von der Idee, die Heimat und den Surf-Lifestyle vereinen zu können, ließen die drei (zum Glück!) nicht ab, nahmen mit zittrigen Knien einen Kredit auf und los ging die Reise. Sie gewannen das NRW Gründungsstipendium und seit Februar 2020 gibt es surft.kologne so, wie wir es kennen (sollten).

Surfen, Köln, Ehrenfeld

Der eigene kleine Laden © surft.

Das Fazit

Ich war noch nie surfen, habe mich noch nie mit diesem Lifestyle beschäftigt; Und dennoch haben mich die drei mit ihrem Surf-Konzept unglaublich inspiriert. Die ganze Idee und deren jetzige Umsetzung, aber vor allem der Ursprung und die Geschichte dahinter. Es gibt nichts Schöneres, als Menschen zu begegnen, die ihrem Herzen folgen und ihrer Leidenschaft nachgehen. Auch, wenn zu Beginn vielleicht nicht klar ist, wohin die Reise geht. Bei Romina, Ben und Lukas ist und war wahrscheinlich aber immer schon klar: Es geht auf die Welle.
Wenn Ihr neugierig geworden seid, schaut doch mal auf deren Website vorbei oder besucht sie persönlich in ihrem Büro in Ehrenfeld.
surfen, Köln, Ehrenfeld

Surfen geht auch in Köln © surft.

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Sarah

Ihr Gefühl sagte irgendwann: „Du musst nach Köln ziehen um glücklich zu werden!“ Inzwischen hat Sarah in Ehrenfeld ihr Zuhause gefunden und als langjähriges Dorfkind genießt sie vor allem die Freiheit und Spontanität in der Stadt. Nachts vom CBE oder der Live Music Hall einfach nach Hause laufen ist für sie wahrer Luxus. Sarah schreibt ansonsten für ihren Blog „herzauskoeln“, ist im Karneval dauerjeck und generell immer für einen gemütlichen Kneipenabend zu haben.