Warum heißt es eigentlich Tacofee? Na, weil es hier handgemachte Tacos und guten Coffee gibt. In dem ehemaligen veganen Restaurant Signor Verde am Bahnhof Süd gibt es nun etwas ganz Neues. Die unfassbar sympathische Inhaberin Theresa hat sich nach Jahren des Träumens nun den Wunsch eines eigenen Taco Restaurants erfüllt. Gemeinsam mit ihrem guten Freund, dem Barista Michael, entwickelte sich aus einer Spinnerei (wie gut Tacos und Kaffee doch zusammenpassen), eine ernsthafte Idee.
Seit März dieses Jahres bewirten sie nun Mexiko Fans, Kaffee Liebhaber und alle, die es werden wollen.

Ein Eyecatcher

Von außen macht der Laden schon einiges her. Die türkise Restaurantfassade gepaart mit dem Tacofee Schriftzug, der in großen Lettern über dem Fenster prangt, ist ein richtiger Eyecatcher. Im Inneren trifft mexikanischer Einfluss auf urbanes Flair; verschiedene Stühle in unterschiedlichen Farben, Kakteen sowie Regale mit Büchern und dunkle Holztische. Auch Kunst kann man hier bestaunen, Michaels Freundin durfte ihre Malerei auf zwei Holzläden ausleben und an den Wänden hängen Fotos einer befreundeten Fotografin. Die Wände machen eine Mischung aus Backsteinwänden und einfachen weißen Mauern aus, an denen kleine Kellerlampen angebracht sind. Metallene Letter, die den Namen verraten, zieren den Eingangs- und Wartebereich.

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© Cologne Bestplace

Mit Fleiß und Liebe bis zum fertigen Restaurant

Handarbeit und Liebe zum Detail kommen an erster Stelle. Hier kann man beobachten, wie Theresa selbst jeden einzelnen Taco fertigt. Dabei kommt einem schon der Gedanke von einem richtigen Handwerk in den Sinn, wenn man ihr beim Aufbacken des Tortilla, dem Belegen des mexikanischen Fladenbrots und dem Drapieren der Beilagen zusieht.
Sie hat das Restaurant mit der Unterstützung vieler Freunde komplett eigen gestaltet und an jedem Prozess des Umbaus selbst Hand angelegt, in DIY Manier Stühle lackiert, Fliesen gelegt, Lampen angebracht, Wände verputzt und dekoriert. Zum Dank befindet sich daher auch auf jedem der unterschiedlich farbenen Stühle ein Namensschild eines befreundeten Helfers.

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© Tacofee

Alles in Handarbeit

Jeden frühen Morgen fährt sie zum Handelshof, um die Zutaten für den Tag einzukaufen, schnippelt und kocht diese und setzt immer neue kreative Soßen an, um wirklich köstliche Tacos zu servieren.
Dabei ist ihr auch wichtig, dass es nicht eintönig wird. Es gibt stetig wechselnde Füllungen, die man sich selbst zusammenstellen kann, darunter natürlich auch vegane Variationen. Sowohl die Tortilla als auch das Salatdressing, die fünf bis sechs verschiedenen Salsa und die vegane Mayo werden von Theresa hergestellt. Zum Teil sind es sehr kreative, fein abgestimmte Sorten, von fruchtig und süß, bis herzhaft und scharf – denn es sind die Soßen, die das mexikanische Essen erst den richtigen Geschmackskick geben.

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Tacofee Kaffee Tacos mexican © Tacofee

Der Kaffee darf nicht fehlen

Auch beim Kaffee achten die beiden auf Handarbeit, daher haben sie sich nach langen Recherchen für den Kaffee der kleinen Kaffeerösterei ‚Curiosity Coffee’ aus Bonn entschieden. Diesen Third Wave Kaffee fertigt der Barista Michael, der nun extra von Kalifornien nach Köln zog.
Das Highlight ist aber wohl der mexikanische Mokka mit Hafermilch. Dieser wird mit Schokolade und Gewürzen handgemacht und überzeugt sogar hartnäckige Kaffee Fans wie mich.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Tacofee entstanden!

Jill

Ich tue nichts lieber als Köln zu entdecken; die kulturellen Veranstaltungen, die innovativen Ideen und das interessante Stadtbild zu studieren und nachts in der Stadt zu chillen, oder zu lauter Musik zu tanzen. Das ist Köln für mich – ein Ort, den es sich lohnt zu entdecken!