Am Rande des Belgischen Viertels, unweit der Haltestelle Moltkestraße, findet ihr das gemütliche Vintage-Lokal "Tante Gertruud". Getreu dem Motto "schlemmen wie bei Oma" servieren Eigentümer Marcus Ramotta und sein Team üppige Portionen für einen schmalen Taler. Egal ob Mittagstisch oder Abendmenü - hier wird garantiert jeder hungrige Enkel satt! Auf der Speisekarte finden sich allerlei deftige Köstlichkeiten wie Schnitzel, Burger und ausgefallene Sandwich-Kreationen.

Kaffeetassen auf Spitzentischdecke

© Celina Albertz

Vintage Traum im Belgischen

Für die Einrichtung seines 2017 eröffneten Restaurants ist Marcus vor drei Jahren kreuz und quer durch ganz Deutschland gereist. Mobiliar und Geschirr stammen überwiegend aus Haushaltsauflösungen, Kleinanzeigen und Ebay-Auktionen. Hier ist nichts „retro“ oder auf alt gemacht, sondern alles authentisch. Die Mühe hat sich in jedem Fall gelohnt. Die Atmosphäre bei „Tante Getruud“ ist einzigartig und findet sich so kein zweites Mal in Köln. Spätestens dann, wenn man sich in eines des weichen grünen Samtsofas sinken lässt, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt, oder eben wie bei der Oma im Wohnzimmer. Wunderbar kitschiges Vintage Geschirr, die 60er Jahre Tapete und allerlei liebevolle Details runden das Bild ab.

 

Das größte Sandwich der Stadt

Kulinarisch bietet das Lokal auf der Roonstraße seinen Gästen das volle Programm. Ab zehn Uhr verköstigt Marcus seine Gäste mit diversen herzhaften und süßen Frühstücksoptionen wie Pancakes, Müslivarianten, belegten Broten, Brötchen oder Rührei. Auch Vegetarier und Veganer werden auf der Speisekarte fündig. Wer richtig Hunger mitbringt und eine gute Grundlage für den Tag benötigt, bestellt am besten „Frau Boller“ – das größte Sandwich der Stadt. Der „Tower“ besteht aus fünf Scheiben französischem Weißbrot, mehreren gebratenen Spiegeleiern, Speck, zerlaufenem Käse, Pilzen der Saison, Avocadocreme und Rucola. Nicht schlecht, was? Dazu gibt’s die üblichen Kaffeespezialitäten, verschiedene Teesorten und Saftschorlen. Am Wochenende darf‘s dann gerne auch mal ein Gläschen Sekt sein. #startyourdayright

Schnitzel und Burger für den großen Hunger

Der Hang zu kulinarischen Superlativen findet sich auch auf der Abendkarte wieder. Neben verschiedensten gehaltvollen Burgerkreationen wie „Big Mägda“ – 200g Rindfleisch, auf „Honey Buns“, mit hauseigenem French-Dressing, Wasabi-Meerrettich-Creme, geschmolzenem Käse, Spiegelei und polnischen Gewürzgurken – bietet Marcus seinen Gästen seit kurzem auch noch das ultimative Schnitzelerlebnis. Wer sich traut "Opa Freddies Schnitzel Gang Bang" zu bestellen, erhält zur Belohnung sage und schreibe acht (!) knusprig gebratene Schnitzel mit hausgemachter Panade, drei verschiedenen selbstgemachte Saucen und Pommes nach Wahl. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang übrigens ganz klar die legendären „Trüffel Fries“. Runter geht das ganze am Besten mit ein paar kühlen Früh Kölsch vom Fass.

Schnitzelplatte mit Saucen

© Tante Getruud

Thirsty Thursday & Kölle Alaaf

Weil sich so viel Qualität natürlich schnell rumspricht, sollte man am Wochenende unbedingt frühzeitig einen Platz reservieren, um in den Genuss von Burger, Schnitzel und Co. zu kommen. An lauen Sommertagen platzt die kleine Terrasse vor der Tür schon unter der Woche aus allen Nähten. Ab August wird es dann außerdem regelmäßig die „Thirsty Thursday Student Nights“ geben. Durstige Studenten zahlen für ihr Kölsch dann gerade einmal einen Euro. Longdrinks schlagen mit günstigen 4 Euro zu Buche. Begleitet werden die Events von verschiedenen DJs und geilen Beats. Und das Beste: der Eintritt ist frei. So kann das Semester doch starten! Spätestens zu Karneval gibt es im „Tante Gertruud“ dann kein Halten mehr. Zur fünften Jahreszeit ist das Lokal stets besonders gut besucht. Kein Wunder. Wenn irgendwer weiß, wie man eine anständige Party schmeißt, dann sind es Marcus und sein Team.

  • Wann hingehen?

    Egal. „Tante Gertruud“ bietet das volle Programm: Frühstück, Mittagstisch und Abendessen.

  • Mit wem hingehen?

    Mit der besten Freundin, dem besten Freund oder der ganzen Clique. Egal. Hauptsache ihr bringt Appetit mit!

  • Wie hinkommen?

    Von der Haltestelle Moltkestraße aus, sind es keine fünf Minuten zu Fuß.

  • Unbedingt probieren:

    Die Burger sind legendär und stadtbekannt. Ein weiteres Highlight sind die Schnitzel – ganz neu auf der Karte.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Tante Gertruud entstanden.

Celina

Celina ist im Agnesviertel zu Hause. Ihr Herz schlägt für guten Kaffee, Plattenläden und Trödelmärkte. Am Wochenende findet man die gebürtige Hamburgerin meist auf Konzerten oder in einer der zahlreichen Kneipen ihrer Wahlheimat.