The Bär

The BärDie Gin Bar nebenan

In der Thebaerstraße, in Köln Ehrenfeld, haben wir einen Ort gefunden, an dem man sich in den Abendstunden auf eine kleine Reise begeben kann. Eine Reise zu einem Ort, an dem man weit weg ist und sich trotzdem wie zu Hause fühlt. Thema der Reise ist Gin und zu jedem Gin gibt es mindestens eine Geschichte, die Inhaber Marcos gerne mit euch teilt.

Gin Ehrenfeld Geheimtipp Bar Köln

© The Bär | Marcos Angeloni Photography

Bährenfeld City

Navy Strength, London Dry, Barrel Aged und und und… Im The Bär gibt es über 100 verschiedene Gin Sorten und es kommen ständig neue dazu. Gin ist für Marcos eine Leidenschaft und er liebt es herum zu experimentieren. Deswegen gibt es neben den klassischen Gin Sorten, einzigartige, selbst angesetzte „Infused Gins“. Zum Beispiel der köstliche Cucumber, Ginger, Basil Gin, den ihr unter anderem im Bestseller „Ehrenfeld Mule“ mit Gingerbeer gemixt bekommt.
Ein weiteres Highlight ist der Erdbeer-Kakao Gin, den Marcos vor einem Monat zum ersten Mal angesetzt hat und aus dem er mir spontan einen „Schokobär“ mixt. Eine Geschmacksexplosion, die problemlos einen Nachtisch ersetzen könnte, obwohl kein Tropfen Sahne im Cocktail ist.

Let the evening be Gin

Die vintage Möbel der Bar, die Marcos allesamt auf Flohmärkten ergatterte hat, schaffen im The Bär eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre. Denn wie Marcos weiß: Gin schmeckt am besten, wenn man sich wohlfühlt. Deswegen bietet euch die Bar zwischen Dienstag und Donnerstag die Möglichkeit mit Freunden einen Spiel-Gin-Abend zu veranstalten, an dem ihr euch mit einer riesen Auswahl an Spielen wie Cluedo, Werwolf, Drinkopoly vergnügen könnt. Wie Zuhause, aber immer mit dem passenden Gin.

Gin Ehrenfeld Geheimtipp Bar Köln

© The Bär | Marcos Angeloni Photography

So many ways to Gin!

Kleine Gin-Kunde

Gin darf aus jedem Reinalkohol hergestellt werden, sofern er landwirtschaftlichen Ursprungs ist. Meistens wird hierfür Mais oder Getreide verwendet. Neben der Basis des Reinalkohols mit 96 % vol. kommt es bei der Ginherstellung auf die Botanicals an, die dem hinzugefügt werden. Wichtig ist natürlich der Wacholder.

Welche natürlichen Rohstoffe von Pflanzen oder Pflanzenauszügen außerdem hinzukommen, entscheidet jede Brennerei für sich. Nach welchem Rezept der Gin nun hergestellt wird, ist natürlich streng geheim. Aber aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten der Botanicals schmeckt kein Gin wie der andere. 

Falls die Spirituose direkt abgefüllt wird, ohne weitere Destillation (Der Prozess nennt sich "Mazeration"), handelt es sich um einen Compound Gin, die billigste Variante des Gins, die keine große Beachtung findet. Uns geläufig sind die sogenannten Distilled Gins. Hier unterscheiden sich mehrere klassische Arten von Gin:

1. Der trockene Dry Gin: Ausgeprägtes Wacholderaroma, ein ungesüßter Drink, bei dessen Herstellung die aromatisierenden pflanzlichen Bestandteile dem Neutralalkohol in einzelnen Schritten nacheinander zugegeben werden.

2. Der trockene London Dry Gin: Kein Hinweis auf die Herkunft, sondern auf das Verfahren. Die aromatisierenden pflanzlichen Zutaten werden gleichzeitig dem Neutralalkohol zugegeben, bevor dieser einer weiteren Destillation unterzogen wird. Die nachträgliche Zugabe von künstlichen Aroma-oder Farbstoffen ist explizit untersagt. Ebenso darf Zucker nur in geringen Mengen hinzugefügt werden (0,5 g pro Liter).  

3. Der etwas süßere Old Tom Gin: Die ursprünglichste Form des Gins, die gerade ein Revival durchlebt. Durch die nachträgliche Zugabe von Zucker ist er süßer als London Dry Gin und verfügt zudem über einen volleren Körper.

4. Der süße und würzige Plymouth Gin: Eine gesetzlich geschützte Herkunftsangabe. Nur Gin, der in der Hafenstadt destilliert wurde, darf sich so nennen. Er ist eher fruchtig-süß und nicht so stark wacholderlastig. 

5. New Western Dry Gin: Eine neue Interpretation des Dry Gins. Die Wacholdernote rückt in den Hintergrund und lässt Raum für andere Aromen. 

6. Genever: Bezeichnung für holländischen Gin. 

7. Sloe Gin: Das ist eine Art Likör, der aufgrund der Süße und des Alkoholgehalts von 15 – 30% Vol. nicht den Anforderungen eines echten Gins entspricht.

© The Bär | Marcos Angeloni Photography

Gin Tasting

Jeden dritten Samstag im Monat habt ihr die Möglichkeit an einem öffentlichen Gin Tasting im The Bär teilzunehmen. 5 verschieden Gin Proben plus ein Gin & Tonic werden verköstigt. Dazu bekommt ihr leckeres Finger Food und lernt jede Menge rund um die Geschichte des Gins. Das Ganze für 49 Euro pro Person. Mit einer Gruppe ab 6 Personen könnt ihr für den gleichen Preis auch ein privates Gin Tasting buchen.

Gin Ehrenfeld Geheimtipp Bar Köln

© The Bär | Marcos Angeloni Photography

Bring your own food

Um euren Gin-Abend abzurunden, hat sich das The Bär etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ihr müsst nicht mehr vom Restaurant in die Bar umziehen, sondern könnt euer Lieblingsessen einfach mitbringen. Ob vorgekocht, fertig Food, oder geliefert - jeder kann essen, was ihm gefällt. Diskussionen ob Pasta, Sushi oder Bowls bleiben also aus. Teller, Besteck und Servietten stellt euch das The Bär selbstverständlich zur Verfügung und ihr könnt sogar euer Essen im Backofen oder der Mikrowelle aufwärmen.

Wir sind begeistert von dem Konzept und freuen uns auf viele gemütliche Abende bei Freunden zu Hause!

Gin Ehrenfeld Geheimtipp Bar Köln

© The Bär | Marcos Angeloni Photography

  • Wann kommen?

    Die Frage ist schwer zu beantworten. The Bär ist der perfekte Ort für einen gemütlichen Abend in der Woche, aber auch genau die richtige Anlaufstelle für das Wochenende!

  • Der Erdbeer-Kakao Gin ist schon ein absolutes Highlight. Aber am besten tauscht ihr euch mit Marcos direkt aus. Es gibt immer wieder was Neues zu entdecken!

  • Wieviel?

    Die Preise starten bei 7€ für die Klassiker und eigen Kreationen. Es gibt aber auch viele hochpreisige Drinks im Sortiment, die dem entsprechend auch besonders sind. Dadurch, dass ihr euer eigenes Essen mitbringen könnt, ist das Angebot mehr als fair!

Jolin

Seit fünf Jahren ist Köln für Jolin die Heimat ihres Herzens. Wenn Sie nicht gerade auf Open Airs tanzt oder in Cafés schlemmt, tobt sie sich auf Outdoor-Sport-Events aus oder stöbert auf Märkten nach versteckten Schätzen.