Veedelscheck Agnesviertel

Veedelscheck AgnesviertelOrte, die das Agnesviertel so besonders machen

Im Agnesviertel ist nicht nur am Eigelstein Musik. Schaut man sich im Veedel etwas genauer um, gibt es viel zu entdecken. So bietet der Stadtteil im Kölner Norden nicht nur die schönsten Straßenzüge und Häuser, vielmehr gibt es auch viele tolle Cafés, Bars und leckere Restaurants zu entdecken.
Früher eher ein unscheinbarer Stadtteil von Köln, mausert sich das Agnesviertel immermehr zum Szeneviertel bei jungen Leuten hoch. Wir waren für euch unterwegs und haben Highsights für eure To-Do-Liste ausgekundschaftet, die man im Agnesviertel erlebt haben muss!

Neusser Platz

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© saman_sebastian

Der Neusser Platz liegt im Herzen des Agnesviertels. Umgeben von Jugendstilhäusern und gegenüber der Agneskirche bietet er noch lange Abendsonne. Deshalb füllt sich der kleine Platz auch zunehmend in den Abendstunden. Nachbarn treffen sich auf einen Plausch, Kollegen trinken ein Feierabendbier, Studenten sitzen auf dem Boden und spielen Karten, Kinder malen mit Straßenkreide auf dem Boden und in der angrenzenden Platanenallee spielt man Boule. Im Büdchen auf dem Neusser Platz gibt es neben dem typischen Kiosksortiment auch leckere Nutella-Crepes und Sandwiches. Wer’s gesünder mag kann donnerstags zwischen 8 und 14 Uhr auf dem kleinen ökologischen Markt vor der Agneskirche einkaufen.

Feuer & Flamme

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© Feuer & Flamme

Feuer & Flamme ist Kölns einzigartige Flammkuchen- und Kaffeemanufaktur im Agnesviertel. Ob beim nächsten Flanieren im Veedel, als Zwischenstopp mit hungriger Kinderbande oder einfach zur Mittagspause, ein Besuch lohnt sich hier allemal. Gegessen wird bei Feuer & Flamme nach folgendem Konzept: Über der Ladentheke hängt eine riesengroße Speise- und Getränketafel, die zunächst einmal ausgiebig studiert werden kann und sollte. Denn natürlich gibt es Klassiker wie Lauch, Speck und Frühlingszwiebeln, aber auch ungewöhnlichere Kreationen, zum Beispiel Spinat, Wildlachs und Meerrettich oder Cheddar, Pastinaken und Salbei.
Zuerst wählt ihr einen Belag aus einer der Kategorien: Fleisch/Fisch, Vegetarisch (auf Wunsch auch vegan), Special des Monats oder Süß. Danach entscheidet ihr euch momentan zwischen zwei Teigen, klassischer Weizen- oder Dinkel-Vollkornteig - und angerichtet ist!

Suderman

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© Suderman - Wolfgang Simon

Am Tresen ist es immer noch am schönsten- vor allem, wenn man dabei beobachten kann mit welcher Liebe und Hingabe einem die Cocktails zubereitet werden. Aber nicht nur an der Theke lädt die Bar zum Verweilen ein. Ein wenig 50´s, gepaart mit viel Holz und Messing, dazu gemütliche Sitzhocker und Sofas, die zum plaudern und genießen einladen.

Café Elefant

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© Cologne Bestplace

Vom Neusser Platz ist das Café Elefant nur einen Katzensprung entfernt. Die Spezialität des kleinen Cafés sind  die famosen Blinis. Wen es ins Freie zieht, der versucht einen der Tische an der schönen Platanenallee vor dem Café zu bekommen. Aber grade wegen der schnuckeligen Größe ist es drinnen auch besonders gemütlich. Hier wird man in die Kaffeehauskultur des 20. Jahrhunderts zurückversetzt. Dunkle Holzstühle und kleine Tische, Spiegel an den pastellgrünen Wänden und Milchglaslampen die von den hohen Decken hängen schaffen eine stilechte Atmosphäre. Dementsprechend kann man hier neben philosophieren noch etwas gut: Kaffee trinken und Kuchen essen!

Laden Ein

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© Laden Ein

Als der Laden Ein vor ungefähr zwei Jahren seine Türen im Herzen des Agnesviertels öffnete, war die Resonanz in den deutschen Medien überwältigend. Doch was macht diesen kleinen, liebevoll eingerichteten Laden so besonders? Es ist wie bei gutem Essen. Das Rezept ist einfach. Man nehme Räumlichkeiten die zum Verweilen einladen, gutes Küchenequipment und Unterstützung von Profiseite. Dieses Rezept gibt man dann jungen aufstrebenden Küchenakrobaten an die Hand und es ist angerichtet. Und so ist der Laden Ein - vielen auch bekannt als das „14-Tage-Restaurant“- seinen temporären Inhabern ein warmes und tolles zu Hause. Alle zwei Wochen gibt es etwas leckeres neues Kulinarisches zu entdecken. Wer da ist?- das erfahrt ihr beim Laden auf der Homepage!

Alte Feuerwache

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© Facebook

Das Bürgerzentrum in der ehemaligen Feuerwache aus dem Jahr 1890 öffnet heute die Pforten für das Miteinander im Veedel. In den historischen Hallen gibt es ein buntes Angebot selbstorganisierter Gruppen für Jung und Alt und es finden sich insgesamt elf kreative Werkstätten wie eine Töpferei, eine Kostümwerkstatt oder ein Fotolabor unter demselben Dach wieder. Außerdem beherbergt die alte Feuerwache auch eine Foodsharing-Sammelstelle. In der Gastronomie „Lokal“ kann man sich durch die internationale Küche schlemmen oder auf den grünen Bierbänken der Terrasse ein kühles Kölsch trinken, während im Hintergrund Tischtennis gespielt wird und die Graffitiwand ein make-over bekommt. Besonders schön ist die Atmosphäre auf dem Hof der alten Feuerwache, wenn einmal im Monat der Flohmarkt stattfindet. Dann ist hier einiges los und man kann sich durch die vielen Stände stöbern. Außerdem gibt es immer ein großes Buffet unter freiem Himmel mit Gerichten aus allen Ländern, würzigen Grillspießen und einer leckeren Kuchenauswahl.

King Georg

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© Cologne Bestplace

Nachtschwärmer, Fans von Indiekonzerten und Freunde von Lesungen kommen ins King Georg (http://www.kinggeorg.de). Das liegt in unmittelbarer Nähe zum Ebertplatz und kommt von außen in einem skurrilen Mix aus holzvertäfelter Kölschzeche unter pink grüner Neonleuchtschrift daher. Der Einlass erfolgt immer noch stilecht auf Betätigung der Klingel und nach prüfendem Blick durch den Guckschlitz. Das King Georg gehörte früher zu den Etablissements der Rotlichtszene und diesen Charme hat es im Inneren nicht verloren. Das gedimmte Licht und die rotplüschigen Sitzecken, die an ehemalige Separees erinnern, halten den Eindruck aufrecht, man stünde in einer Tabledance Bar Anfang der Siebziger. Die große ovale Bar ist heute gleichzeitig DJ Booth und über die kleine Tanzfläche schallen funky Beats. Das King Georg bietet retrobegeisterten Kölnern oder Reisenden in insgesamt vier Zimmern im Stil der 70er und 80er Jahre eine ganz besondere Übernachtungsmöglichkeit oberhalb des Clubs. Das Design der Zimmer hat größtenteils das Einrichtungsatelier um die Ecke, bono deluxe (www.bonodeluxe.de), entwickelt. Das Büdchen vor dem King Georg wird ebenfalls vom Clubinhaber betrieben und bietet neben superleckerem Kaffee ein erlesenes Zeitschriftensortiment.

Nudelmafia

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© Nudelmafia

Wenn man an kulinarische Ecken in Köln denkt, ist mittlerweile auch das Agnesviertel in den Fokus gerückt. Neben traditionellen Brauhäusern und kleinen Restaurants findet man auch immer mehr Läden der „neuen“ Gastro-Szene. Ein gutes Beispiel für den neuen Spirit der durchs Veedel zieht ist definitiv die Nudelmafia.
Die Gerichte sind, neben den Klassikern, auch gerne auf die Saison abgestimmt. Und wer es etwas „exotischer“ mag, für den hat die Nudelmafia auch Käsespätzle parat. Neben den warmen Hauptgerichten bietet die Crew auch wunderbare Nudelsalate mit verschiedenen Zutaten an, die man sich selbst zusammenstellen kann. Die Nudelmafia zeigt, dass die Nudel deutlich mehr kann, als die „Otto-Normalo-Pasta“ die man oftmals auf den Teller bekommt.

Fort X und Rosengarten

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© HOWI Wikipedia

Das Fort X am Neusser Wall gehört zu den ursprünglich elf Festungsanlagen die auf der linken Rheinseite angelegt wurden. Um die Anlage herum sind Rasenflächen, die im Sommer zu angenehm ruhigen Liegewiesen werden. Im ehemaligen Burggraben gibt es heute Tischtennisplatten und einen Spielplatz. Auf dem Gelände des Forts ist ein Rosengarten, der zur Blütezeit seine ganze Pracht zeigt, allerdings nur zu den Öffnungszeiten besucht werden kann. In unmittelbarer Nähe zum Fort ist ein Skatepark und auch das Lentpark Schwimmbad, das gleichzeitig eine Eishalle ist, ist um die Ecke.

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.
Jana

Jana ist Studentin und am liebsten mit ihrem Fahrrad unterwegs in Köln. Als wandelnder Veranstaltungskalender für Konzerte, Flohmärkte, Ausstellungen oder Partys ist sie gerne mitten in der Menge. Zu Ausflügen ins Grüne braucht man sie nicht lange überreden und mit neu entdeckter Leidenschaft baut sie Gemüse auf einem Gemeinschaftsacker in Weiden an.