Versteckte Paradiese

Versteckte Paradiese11 grüne Oasen in Köln

In Zeiten von Instagram und Co. scheint jeder nur noch an paradiesischen Orten zu verweilen oder er tut zumindest so! Ob Strandurlaub, die angesagtesten Restaurants oder vor architektonischen Meisterwerken – der Anblick der Fotos lässt einen meist neidisch werden und weckt das Fernweh.
Doch wir Kölner können uns glücklich schätzen, denn unsere geliebte Domstadt hat auch einige versteckte Paradiese zu bieten, für die man gar nicht weit reisen muss. Zusammen mit Gaffels Fassbrause Apfel naturtrüb  haben wir uns auf die Suche nach unserem kölschen Garten Eden begeben und wissen jetzt, dass es sich gelohnt hat, den Apfel zu stibitzen:

Auf der Suche nach dem Paradies

mit Gaffels neuer Fassbrause Apfel naturtrüb

Gaffels neue pure Erfrischung enthält die besten deutschen Ernten der Sorten Golden Delicious, Jonagold, Granny Smith und Elstar. Der ungefilterte Fruchtsaft wird durch Citra Hopfen angereichert, der den fruchtig-herben Geschmack harmonisch abrundet. Ein Grund, mit euch gemeinsam auf die Suche zu gehen und zu schauen, ob sich der Diebstahl des Apfels gelohnt hat.

Fort VI und der Felsengarten

Es ist schon ein paar Tage her, um genau zu sein seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts, da war Köln so begehrt, dass man es anscheinend schützen musste. Zu dieser Zeit kamen die Kölner auf die Idee ihre Stadt mit einem fast 50km langem Festungsring zu schützen. Eins davon ist das Fort VI, oder auch Fort Deckstein genannt. 1923 wurde auf dem ehemaligen Gelände der Felsengarten angelegt und dieser gehört heute, nicht nur aufgrund seiner untypischen Art, definitiv zu den absoluten Geheimtipps in Köln.
Der Felsengarten hat schon nahezu etwas Märchenhaftes. Durch die hohen Bäume und Felsformationen ist es hier immer relativ düster, es wirkt fast schon verwunschen. Und so würde man sich sicher nicht wundern, wenn das ein oder andere Fabelwesen einem aus dem Wald entgegenkommt.

Die Pollerwiesen – Der schönste Blick auf Köln

© Instagram @skeye_photo

Von der Südstadt aus einmal über die Südbrücke und schon ist man in einer anderen Welt. Gefühlt endlose Weiten offenbaren sich einem und nichts versperrt einem den Blick auf die Skyline von Köln. Zwischen Kite-Drachen, direkt unten am Rheinufer, ist es, als habe man den Kurzurlaub schon fast angetreten. Es ist genügend Platz für alle da und grillen lässt es sich hier auch prima. Wenn dann auch noch aus der Ferne das Blöken der Schafe zu hören ist, spätestens dann weiß man: „Wat is dat schön hier bei uns in Kölle!“

Der Römer- / Friedenspark – Unterschätzte Schönheit

© Instagram

Überwucherte Ruinen, alte Festungsmauern, verwinkelte Wege und riesige Bäume: Dieser außergewöhnliche Mix sorgt im Friedenspark für ein Flair aus vergangenen Zeiten. Dennoch genießt der Park der Südstadt nicht die Bekanntheit, die er eigentlich verdient hätte.
Errichtet auf dem ehemaligen Gelände des Fort I, sticht zu allererst der riesige Adler ins Auge, welcher aus alten Kanonen gefertigt an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges erinnert.
Besonders zu empfehlen sind die vielen Veranstaltungen, die regelmäßig im liebevoll „Baui“ genannten Fort stattfinden. Ob Kinderveranstaltungen, Festivals oder zu Karneval, hier wird viel geboten. Und wenn gerade keine Veranstaltung ist, dann lässt es sich herrlich in der Parkanlage relaxen.

Der Stadtwald - Der Alleskönner

© Facebook

Der Stadtwald ist eine der größten Grünflächen in unserer Stadt. Das Gelände liegt zwischen dem Gürtel und dem Militärring in den Stadtteilen Lindenthal und Junkersdorf.
Es ist der perfekte Ort für Erholungssuchende. Es gibt genügend Platz und unzählige verwinkelte Ecken zu entdecken.
So findet jeder sein Plätzchen, sei es für ein romantisches Picknick oder ein Plätzchen mit Blick aufs Wasser.  Wer Lust auf etwas Erlebnisreicheres hat, der ist im Tierpark, welcher im Herzen des Parks liegt, genau richtig. Nicht nur für das erste Date der perfekte Ort. Hier kann man Esel, Ziegen, Schafe und Rinder bestaunen und teilweise auch streicheln und füttern. Wer sich sportlich betätigen will, der kann sich auf dem großen Weiher ein Bötchen mieten und den Park von der Wasserseite aus erkunden. Und mit etwas Glück und gutem Timing sieht man die große Schafherde, welche regelmäßig durch die Grünanlage geführt wird.
Ob Sportler, Familie oder gestresster Großstädter, der Stadtwald hat für jeden etwas zu bieten! Kleine Sideinfo: Wenn man dem Trubel vom Aachener Weiher entfliehen möchte, lohnt sich der direkte Spaziergang an den Lindenthaler Kanälen entlang.

Die Rodenkirchener Riviera - Ein Stück Italien am Rhein

Bella Colonia! Gerade an heißen Sommertagen lohnt sich ein Ausflug nach Rodenkirchen. Denn die kölsche Riviera bietet gefühlten kilometerlangen Sandstrand. Hier findet jeder Jeck sin Eck. Und an richtig heißen Tagen kann man sich auch wunderbar im Rhein erfrischen – aber Vorsicht, die Strömungen des Rheins sind gefährlich und nicht zu unterschätzen. Daher besser nur in den seichten Buchten hüfttief ins Wasser gehen.
Am besten kommt man zur Riviera natürlich stilecht auf der Vespa! Aber auch mit dem Rad oder den Öffis stellt die Anreise kein Problem dar.

Forstbotanischer Garten - Stern des Südens

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Im Süden von Köln, schon fast bei Rodenkirchen, liegt der Forstbotanische Garten. Die Lage mag zunächst ein wenig abschreckend wirken, doch ist man schneller und einfacher dort als gedacht. Sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch mit dem Auto – da auch ein großer Parkplatz auf dem Gelände ist – gestaltet sich die Anreise problemlos. Wir empfehlen aber eine etwas ausgedehnte Radtour über den Grüngürtel oder wahlweise am Rheinufer entlang.
Der Forstbotanische Garten teilt sich in zwei Bereiche auf. Ein Bereich bietet große Freiflächen, auf denen Bäumen aus aller Welt zu sehen sind und sich bei Wind prima Drachen steigen lassen - ein Zeitvertreib, den wir fast vergessen hatten und so viel Spaß mit sich bringt. Der zweite Bereich liegt direkt daneben und ist ein angelegter Parkbereich. Dort gibt es auf den verzweigten Wegen zum Beispiel Fächerahorne, Kuchenbäume, die Rhododendron-Schlucht oder Bambus zu entdecken. Wenn man etwas Glück hat, läuft einem auch noch der ein oder andere Pfau über den Weg!

Die Flora - Die alte Dame hat sich schick gemacht

Gut, zugegeben, ein wirklicher Geheimtipp ist die Flora nicht. Aber wir können nur von uns selbst sprechen, dass man ihr viel zu selten einen Besuch abstattet. Gerade nach der Sanierung des Hauptgebäudes erstrahlt die Flora in neuem, wunderschönen Antlitz, so dass man schon wieder wehmütig dran denken muss, wie schön Köln damals gewesen sein muss.
Die Flora Köln bietet mit ihrem 11 Hektar großem Gelände viel zu entdecken. Bewundert exotische Pflanzen, Springbrunnen und Rosengärten. Ein Highlight sind die Schaugewächshäuser, in denen circa 5.000 Pflanzenarten zu Hause sind. Kleiner Funfact am Rande: Die Flora besitzt die erste Palmenallee Deutschlands – wenn da mal kein Urlaubsfeeling aufkommt.

Rosengarten Agnesviertel - Dem Himmel ein Stück näher

© Pixaby

Zwischen Innerer Kanalstraße und Neusser Straße im Agnesviertel gelegen, gehört das Fort X am Neusser Wall zu den ursprünglich elf um das linksrheinische Köln angelegten Festungsanlagen.
1921 wurde die ehemalige Festungsanlage zu einem symmetrischen Rosengarten umgestaltet. Heute gibt es in dem kleinen, aber feinen Garten immer noch einiges zu bestaunen. Neben gut 2.000 Rosen, die ihren Duft verströmen, kann man aufgrund der erhöhten Lage, dort auch noch super die letzten Sonnenstrahlen des Tages erhaschen.

Stammheimer Schlosspark – Modern Schick

Ok, man muss vielleicht ein bisschen weiterfahren, aber, wenn man einmal angekommen ist, merkt man schnell, dass sich die kleinen Strapazen gelohnt haben. Der Schlosspark zählt zu den ältesten Parkanlagen der Stadt und liegt wunderschön eingebettet zwischen Rhein und altem Mauerwerk.
Zwischen den teils bis zu 200 Jahre alten Bäumen und dem alten Gemäuer, findet man zahlreiche moderne Skulpturen, die sich wunderbar in das Gesamtbild des Parks eingliedern. Ob Kunst-, Denkmal- oder Ruheinteressierte, hier ist für jeden etwas dabei. Ein paradiesisches Fleckchen abseits des Großstadttrubels.

Zündorfer Groov – Eine kleine Zeitreise

Manchmal liegt das Schöne so nah: wie die Groov am Rhein, im Süden von Köln, keine 15 Kilometer vom Dom entfernt im Stadtteil Porz-Zündorf.
Hier angekommen fühlt man sich gleich in eine andere Zeit zurückversetzt. Die kleinen süßen Fachwerkhäuschen mit ihren netten Cafés lassen einen verwundert die Augen reiben, wenn man daran denkt, dass man noch in Köln ist. Auch sonst hat die Halbinsel einiges zu bieten: die weitläufige Rheinauenlandschaft mit schönen Sandstränden und Wegen rund um die beiden Binnengewässer - die Untere und Obere Groov - laden zu Verweilen ein.
Auch der kleine Yachthafen vermittelt ein urlaubsartiges Gefühl. So lässt es sich bei einem leckeren Eiscafé wunderbar aushalten und die Stimmung nimmt einen mit auf eine kleine Zeitreise in ein altes, fast vergessenes Köln.

Zwischen März und Oktober kann man übrigens auch gleich mit der kleinen Fähre „Krokodil“ auf die andere Rheinseite zur Rodenkirchener Riviera übersetzen.

Die Wahner Heide – Out of the Großstadtdschungel

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Wer in Köln lebt, der sollte Köln auch kennen! Und da dass die meisten ja mehr oder minder gut tun, lohnt sich oftmals auch ein kleiner Ausflug ins nahegelegene Umland.  Die Wahner Heide ist ein wahres Naturparadies – hier könnt ihr nicht nur vorzüglich Fahrrad fahren, sondern eurem Kopf bei einem Spaziergang mal eine kleine Pause vom Großstadtstress gönnen.
Ob entlang der Agger oder doch durch das Heideland- die Wahner Heide ist unglaublich vielschichtig und so könnt ihr auf kleinstem Raum eine Vielzahl von verschiedensten Vegetationen sehen. Und nicht nur zum Thema Fauna gibt es in der Wahner Heide einiges zu erkunden. Auch die Fauna ist stolz mit Füchsen, Rehen, Wildschweinen oder Schlangen vertreten. Wobei wir ja schon wieder beim Thema Paradies und Apfel wären.

Paradiesisch genießen mit Gaffels Fassbrause Apfel naturtrüb

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Gaffels Fassbrause entstanden!
Deniz

Deniz ist die kreative Mutti in der Runde. Tagsüber ist sie meist in Ihrefeld mit ihren Kindern unterwegs und immer auf der Suche nach familienfreundlichen Abenteuern. Sie entwirft leidenschaftlich Innenräume, Kinderspielzeug und studiert derzeit Architektur in Deutz.