Zündorfer Groov Kölns versteckte Perle

Heute wollen wir euch zu einem echten Geheimtipp mitnehmen. Am südlichen Ende Kölns liegt ein Fleckchen Erde, wo ihr dem Lärm der Großstadt entfliehen könnt. Die Zündorfer Groov ist eine Freizeitinsel, die viel zu bieten hat. Vor allem an sonnige Tagen lohnt es sich, dem historischen Örtchen am Ufer des Rheins einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit Köln. Beste! , einer Initiative der GAG Immobilien AG, haben wir uns auf den Weg gemacht und waren erstaunt, wie vielseitig unser Köln doch ist. Schwingt euch am besten selbst aufs Rad und erlebt ein kleines bisschen Urlaub im Süden von Köln!

Pure Idylle

Nur 15 Kilometer von der Kölner Innenstadt entfernt, liegt ein wahres Paradies – die Zündorfer Groov. Früher diente die Insel inmitten des Rheins als Anleger für den Handelsverkehr, heute ist der stillgelegte Rheinarm als See angelegt und wird von den Kölnern gerne als Erholungsgebiet genutzt. Der Name Groov wir von dem gallischen Wort „grave“ abgeleitet und bedeutet in etwa „Kiesbank“ oder „Sandbank“. Schon im 19 Jahrhundert wurde der Rhein durch die Groov getrennt, wodurch ein Hafen entstehen konnte. Schließlich wurde die Insel dann durch einen Damm mit dem Ufer verbunden, so dass sie zu Halbinsel wurde und damit zum Lieblingsort vieler Kölner.
Dort findet man unter den wunderschönen, alten Baumbeständen ein idyllisches Schattenplätzchen, um den Alltagsstress zu vergessen. Neben den Sandstränden und dem beschaulichen Yachthafen, gibt es in dem historischen Ortskern noch vieles mehr zu entdecken.

Wozu noch weit fahren – euch erwartet eine traumhafte Kulisse in Zündorf!
© Köln. Beste!

Sportliche Aktivitäten

Wer dagegen mehr Action möchte, kann sich in dem renovierten Zündorfbad mit Innen- und Außenbereich abkühlen, auf einem der beiden Seen Tretboot fahren oder auf der Minigolfanlage ein paar Schläger schwingen. Aber auch sonst ist in Zündorf immer was los, denn bei den zahlreiche Vereinen und Veranstaltungen kommt so schnell keine Langeweile auf. Jedes Jahr findet das Porzer Inselfest statt sowie verschiedene Veedelsflohmärkte und Handwerkermärkte. Im August wird traditionell der „Ädäppelsdag“ gefeiert – übersetzt der „Tag der Kartoffel“ – mit einem Wettbewerb um die dickste Kartoffel der Region.

Es geht auch sportlich!
© Köln. Beste!

Das Krokodil

Ein weiteres Highlight ist die Fähre in der Groov, die von den Fährleuten liebevoll „Krokodil“ genannt wird. Je nach Saison und Betrieb kommen noch zwei weitere Fähren namens „Krokolino“ und „Frika“ zum Einsatz. Die Fähre liegt oberhalb des Weißen Bogens zwischen dem Stadtteil Köln Weiß und Zündorf. Das Schiff fährt täglich zwischen dem Leinpfad und der Groov hin und her und wird von den Besuchern gerne genutzt, obwohl die Überfahrt nur ein paar Minuten dauert. Montags bis freitags kann man die Fähre von 11 bis 19 Uhr nutzen, um von der linksrheinischen Seite zur Groov zu gelangen. Am Wochenende und an Feiertagen ist die Fähre von 10 bis 20 Uhr nutzbar. Kostengünstig bezahlen Fußgänger für eine einfache Fahrt 2€, Radfahrer 2,50€ und Kinder nur 1€.

Tagesausflug

Wer einen Tagesausflug zur Zündorfer Groov planen möchte, dem empfiehlt sich eine Radtour. Gestartet wird in der Kölner Altstadt auf der linksrheinischen Seite, weiter bis nach Köln Weiß. Von dort setzt man dann mit einer der Fähren auf die Insel über und gönnt sich dort erstmal eine Erholung unter den schattigen Bäumen bei einem kühlen Getränk oder einem leckeren Eis, bevor man die Insel weiter erkundet – wir haben uns in das kleine Fleckchen im Kölner Süden verliebt und werden sicher den ein oder anderen Tag noch hier verbringen!

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