Zwei Buchtipps aus Köln für Köln

Zwei Buchtipps aus Köln für KölnLesestoff für Groß und für Klein

Holla, die Waldfee als „nicht-jugendfreies-Flittchen“ und die Queen von England als Elefantenfreundin? Eine Kölner Nachwuchsautorin dreht nicht nur in Zeiten von Corona die Welt auf den Kopf und macht mit ihren Büchern Ausflüge durch den Hasenbau ins Wunderland. Zeit, ein wenig zu spinnen? Dann los!

Für die Kleinen: Reise mit Elefant

Buch, Kinder, Lesen, Köln

Reise mit Elefant ist das Debüt der Kölner Autorin. Es ist Mal- und Geschichtenbuch in einem. Das Märchen des kleinen Elefanten Mo nimmt Kinder mit auf eine Reise nach England und verpackt darin moralische Lektionen über Freundschaft, Liebe und kulturelle Unterschiede. Auf ins Abenteuer mit Mo, zwei kleinen Earls namens Erik und Piet, der weisen Eule Gisbert und dem durchgeknallten Kanarienvogel Phantasma, der eine Cessna fliegt und am liebsten Fleischwurst frisst. Dann noch die Erfindung des Kartoffelbreis, die Queen von England und eine Seifenblase, die keiner zum Platzen bringen kann? Das wird ganz sicher: ein stampfiges Vergnügen. Geeignet für Kinder von fünf bis zwölf Jahren.

Für die Großen: Kurzgeschichten der Fortpflanzung

Buch, Tipp, Lesen, Köln

Alle sprechen von der Zukunft. Klimawandel. Digitalisierung. Globalisierung. Die Welt vor und nach Corona gleicht sich in einem Punkt: alles kommt. Alles geht. Alles schadet. Alles. Klingt. Gleich. Eigentlich ist es egal, wer über was spricht: sie sagen am Ende ohnehin dasselbe. Die gute Stimme der westlichen Welt: sie singt ein-und-denselben Ton. Ein nie-endendes C-Moll der Hoffnung und der Ankündigungspolitik.
Was, ja was allerdings, wenn zur Abwechslung mal andere sprechen anstelle der Menschen, deren Stimmen wir ohnehin jeden Tag hören?

Was sagt eine Hummel über die Arbeit?
Was sagt Holla die Waldfee über Alkohol- und Drogenkonsum?
Und was weiß eine Rose vom Vögeln?

In Kurzgeschichten der Fortpflanzung kommen die zu Wort, die nicht ausschließlich die Schuldfrage stellen. (Al)ternative Gedanken, statt (al)ternative Fakten, um gewohnte Themen aus neuen Perspektiven zu betrachten. Gedanken, die verpackt sind in Kurzgeschichten – damit die Aufmerksamkeitsspanne nicht viel länger halten muss, als sie es für einen Instagram-Post, einen Tweet, eine Whatsapp oder ein Meme müsste. So wird lesen wieder sexy.
Entstanden ist die Idee zum Buch auf dem Rücken liegend auf einer Wiese im Kölner Grüngürtel. „Was,“ dachte die Kölnerin, „denkt eigentlich die dicke Hummel da, wenn sie so brummend ihre Blumen bestäubt? Und warum hat die so viel Spaß während so manch einer von uns Menschen seine Fähigkeit wohlwollend zu brummen verliert, während wir unserem Leben nachgehen?“

Zur Autorin:

Ida Universum ist das Pseudonym der Wahl-Kölnerin Stephanie Büscher. Die in Neuss geborene Autorin joggt und klettert gerne. Glaubt an das Gute im Menschen. Fragt sich, inwieweit die Katze die zentrale Figur moderner Paarbeziehungen ist. Sie liebt Käse, Worte und die Kolumne von Harald Martenstein. Neben einem Bachelor der Medien- und Kulturwissenschaft hat sie ein journalistisches Studium in England absolviert und sich im Zuge ihrer Ausbildung bewusst gegen den Sensationsjournalismus entschieden. Sie ist lebendig und hat einen Puls. Das reicht häufig schon, um das Universum zu beeindrucken. Mehr Infos bekommt ihr Hier!

Dieser Artikel ist durch die Autorin entstanden.

Ida

Ida wohnt in Köln Klettenberg und liebt diese Stadt für ihre Herzlichkeit. Sie schreibt Bücher unter dem Pseudonym Ida Universum, um damit Aufmerksamkeit zu erregen, denn sie weiß: wer schreibt, der bleibt. Hoffentlich in den Köpfen und Herzen der Menschen.