HOMETOWN HISTORY Köln früher

Köln ist eine Stadt mit Geschichte. Mit uns zusammen könnt ihr einen Blick in die Vergangenheit werfen und entdecken, wie Köln vor rund hundert Jahren ausgesehen hat. Mal sehen, ob ihr die bekannten Orte wieder erkennt.

Wie war Köln wohl früher?
© Privatsammlung Gregor Nagler

Idylle am Kaiser-Wilhelm-Ring

In unmittelbarer Nähe zu dem nächtlichen Treiben der Kölner Ringe verläuft der Kaiser-Wilhelm-Ring. Auf diesem idyllischen Bild seht ihr den Kaiser-Wilhelm-Ring, wie er zu Anfang des letzten Jahrhunderts ausgesehen hat. Ursprünglich verlief dort die Kölner Stadtmauer. Nachdem diese aber am Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde, bot die Fläche den idealen Ort für eine Verbreiterung der Straße und den Ausbau einer Grünfläche. Auch heute noch lädt der Platz zu einer kurzen Pause ein.

Idylle am Kaiser-Wilhelm-Ring
© Privatsammlung Gregor Nagler

Buntes Treiben am Heumarkt

Damals wie heute lädt der Heumarkt mit seinen zahlreichen Außengastronomien zum Flanieren ein. Der Heumarkt war schon immer ein zentraler Knotenpunkt in Köln, sowohl für den Verkehr als auch für das Zusammentreffen von Kölns Bewohnern und seinen Gästen. Normalerweise finden rund um das Reiterdenkmal von Kaiser Friedrich Wilhelm III. Konzerte, Karnevalsfeiern und der älteste und größte Weihnachtsmarkt Kölns statt.

Buntes Treiben am Heumarkt
© Privatsammlung Gregor Nagler

Die Sage um das Richmodis Haus

Hier könnt ihr das berühmte Richmodis-Haus am Neumarkt sehen, welches im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Nach seinem Wiederaufbau konnten nur Teile der Fassade sowie der Turm erhalten werden, die mittlerweile unter Denkmalschutz stehen. Blickt man heute zu dem Turm hinauf, kann man zwei Pferdeköpfe am oberen Fenster erkennen. Diese wurden erst im Nachhinein angebracht und sollen an die Kölner Richmodis—Sage erinnern.

Die Sage um das Richmodis Haus
© Privatsammlung Gregor Nagler

Flanieren an der Frankenwerft

In der historischen Altstadt liegt rund um die Kirche Groß St. Martin das Martinsviertel. Dazu gehört auch die Frankenwerft und der sogenannte Fischmarkt. Dieses Viertel ist mittlerweile eine autofreie Zone, da der Verkehr durch einen Tunnel unter der Erde verläuft. Der Abschnitt am Rhein wird gern zum Spazieren genutzt und die zahlreichen Lokale laden zum Verweilen ein. Die Frontansicht der bunten Häuser ist heute ein beliebtes Fotomotiv. Ursprünglich herrschte am Rheinufer reger Betrieb, da dort die Schiffe be- und entladen wurden, woher der Name Frankenwerft entstammt.

Flanieren an der Frankenwerft
© Privatsammlung Gregor Nagler

Ein echtes Original

Nicht großartig verändert hat sich das Kölner Rathaus, obwohl es als dass älteste Rathaus Deutschlands gilt. Es dient auch heute noch seinem ursprünglichen Zweck und wurde lediglich modernisiert und restauriert, ohne die Fassade zu verändern. Links sieht man den Rathausturm, der bereits im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Im letzten Jahrhundert erhielt der Turm ein Glockenspiel.

Ein echtes Original
© Privatsammlung Gregor Nagler

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