Johann Schäfer

Johann SchäferBrauhausküche mit neuem Twist

„Polterovend en d‘r Elsaßstroß“! Jedem Kölner sagt dieses traditionsträchtige Lied der Bläck Föss etwas. Und warum erzählen wir Euch das? Weil sich das Lied genau auf die Räumlichkeiten des heutigen Brauhaus Johann Schäfer bezieht.

Damals saß noch die Spedition Johann Schäfer in der Elsaßstraße. Und ihr ehemaliger Inhaber Johann Schäfer ließ es jährlich mit der „Kirmes in der Elsaßstraße“ krachen. 1974 bekam die Kirmes sogar Besuch von den oben genannten Bläck Föss, die infolge dessen die Lokalität mit allseits bekannten Lied besangen.

© Johann Schäfer

Brauhauses mit regionalem Bezug

Gefeiert wird immer noch in der Elsaßstraße. Nicht nur an Karneval zeigt sich der Laden als eine der Anlaufstellen in der Südstadt und es wirde bis spät in die Nacht geschunkelt und gesungen.
Das Hauptaugenmerk liegt allerdings nicht mehr auf der Feierei, sondern auf dem gastronomischen Betrieb des neuen Brauhauses.
So war die Freude bei Manfred Schäfer, Sohn des Gründers, groß, als das Team vom heutigen Brauhaus Johann Schäfer ihm ihre Idee eines nachhaltigen Brauhauses mit regionalem Bezug präsentierte. Die Idee fand nicht nur beim Gründersohn großes Gefallen. Auch bei den Gästen des Brauhauses kommt das Konzept sehr gut an. Ende 2017 öffnete das Johann Schäfer seine Türen für die Kölner standesgemäß mit einer Einweihungsparty am 11.11. und seit dem ersten Tag wächst die Fangemeinde des Johann Schäfers.

© Johann Schäfer

Von Kopf bis Huf verarbeitet

Unter dem Motto: „Habt Spaß beim Essen“ bietet das Küchenteam seinen Gästen das Beste aus der Region an. Die Tiere werden ganzheitlich von Kopf bis Huf verarbeitet. Das Fleisch bezieht das Johann Schäfer von Bauern, die ihre Tiere möglichst artgerecht halten und ihnen Auslauf bieten. Der Fisch wird aus nachhaltigem Fischfang bezogen. Das Gemüse kommt aus der Region, ob alte Kartoffelsorten oder „Kappes“, hier findet auch fast Vergessenes den Weg auf eure Teller. Das Wohlergehen der Tiere, saisonaler Bezug und ehrlicher Geschmack sind die Eckpfeiler des Johann Schäfers.

Einblick in die Speisekarte

© Johann Schäfer

© Johann Schäfer

© Johann Schäfer

© Johann Schäfer

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Essen nach Wunsch

Die Speisekarte des Brauhauses unterscheidet sich von den Standartspeisekarten anderer Brauhäuser. Hier werden die Gerichte einzeln angeboten. So kann sich jeder sein Gericht selber zusammenstellen. Wer zu seinen Rippchen lieber einen Salat haben will, der stellt sich ebenso seine Wunschbeilagen zusammen wie der, der gerne zu seinen Rouladen einen deftigen Kaaspressknödel wünscht. Auch Vegetarier kommen in diesem besonderen Brauhaus auf ihre Kosten. Denn neben vielen Salaten bietet die Küche auch tolle Gemüsegerichte auf ihrer Karte an.

© Johann Schäfer

Frühstücken wie ein König

Das Konzept, welches schon abends zu überzeugen weiß, findet nun auch am frühen Morgen seinen Weg auf den Tisch - Samstag und Sonntag von 10-16 Uhr.
Neben dick belegten Brote, pochierte Eiern mit Hollandaise und Speck, feiert auch die Schäfers Brotzeit ihr Comeback, mit Käse, Wurst & Käse oder rein vegetarisch mit Gemüse-Aufstrichen aus Eigenproduktion. Selbstredend ist auch etwas für die Süß-Liebhaber mit dabei. Der üppige Arme Ritter mit selbstgemachtem Obstkompott ist nur ein Beispiel.
Und wo könnte man das Frühstück besser genießen als im gemütlichen Ambiente des Brauhauses auf der Elsaßstraße.

  • WANN KOMMEN?

    In der Woche beim Mittagstisch ist es ein wenig ruhiger als am Wochenende

  • RESERVIEREN?

    Muss nicht, aber safety first! Gerade freitags und samstags ist das immer eine gute Idee!

  • UNSERE EMPFEHLUNG

    Handgeschnitze Pommes, Rauchige Rippenund vieles mehr

  • PREISE

    Der qualität angemessen.Aber für jeden Geldbeutel was zu haben

Schmackhaftes Pils oder süffiges Weizen

Und was darf in einem vernünftigen Brauhaus nicht fehlen? Natürlich. Bier! Neben leckerem frisch gezapften Kölsch bietet das Brauhaus auch selbstgebrautes Bier an, welches in der hausinternen Brauanlage im Keller gebraut wird. Ob schmackhaftes Pils oder süffiges Weizen, hier findet jeder das passende Bier zu seinem Essen.

Uns bleibt nur eins zu sagen: Guten Appetit und Prost! Auf viele weitere Jahre „Polterovend en d‘r Elsaßstroß“!

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.
Max

Max ist einer der beiden Gründer von Geheimtipp Köln und schreibt eigentlich über alles, was er bei seinen Streifzügen durch die City entdeckt. Ein besonderes Faible hat er für gute Bars & Restaurants, liebt aber auch die unzähligen grünen Ecken in der Stadt.