Frisch vom Markt

Frisch vom MarktDie besten Wochenmärkte in Köln

Köln hat 66 Wochenmärkte. Bei insgesamt 86 Veedeln bedeutet das, dass eigentlich jeder, der in Köln in der Nähe eines Wochenmarktes wohnt. Doch Markt ist nicht gleich Markt, es gibt wirklich für jeden, den passenden Markt bei uns in Köln. Gemeinsam mit Köln.Beste!, der Liebeserklärung der GAG Immobilienen AG an unsere Stadt, haben wir uns auf den Weg gemacht und haben euch eine Topliste der Wochenmärtke in Köln zusammengestellt, damit die Entscheidung zwischen den 66 nicht allzu schwer wird:

Der mit dem orientalischen Flair

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Wir starten mit einem Markt der zu seinem Veedel gehört, wie der Nubbel zum Karneval!
Der Wochenmarkt am Wilhelmsplatz in Nippes. Jeden Tag außer sonn- und feiertags kann man hier ab 7 Uhr morgens frisches Obst, Gemüse, Kleidung, Gewürze und lauter Kleinigkeiten kaufen. Das Besondere: man kommt so richtig in Urlaubsstimmung, wenn man an den vielen, bunten Obst- und Gemüseständen vorbeischlendert, dabei mit den Standbesitzern feilscht und knackige Nektarinen oder erfrischende Wassermelone probiert, bis man eigentlich schon gut gesättigt ist. Vertreten sind türkische, Griechische, Arabische und deutsche Händler und genau das macht den Reiz aus.
Neben den klassischen Obst-, Gemüse-, Käse-, und Wurstständen findet man jeden Donnerstag den Stand vom Biohof Bursch mit Obst und Gemüse in Demeter-Qualität und immer mal wieder – die Zeiten sind hier leider immer anders- einen Churros-Truck. Und nach dem Wocheneinkauf kann man sich gemütlich mit einem Kaffee vom Kaffekiosk direkt auf dem Wilhelmsplatz auf die Treppen auf dem Marktplatz setzen oder in einem der umliegenden Cafés und Bistros (besonders toll: die Espressobar „Trattoria Bar Centrale“ direkt am Eck des Marktplatzes) gemütlich zu Mittag essen.

 

Der Kleine, Feine

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Auf dem Sudermannplatz im Agnesviertel tummeln sich dienstags und freitags Bauern, Obst- und Gemüsehändler, Bäcker und Gärtner. Die Anzahl der Stände ist zwar überschaubar, aber die Qualität der angebotenen Waren ist dafür umso besser. Gerade wenn man sich mal einen tollen, höherpreisigen Käse aus der Region gönnen möchte oder die Schwiegermama mit einem selbstgekochten Menü von oberster Qualität beeindrucken möchte, findet man auf dem Sudermannplatz genau das Richtige.
Ganz besonders ist auch das Bistro Délibon direkt neben dem Marktplatz, das aus einem Foodtruck zum kleinen Restaurant avanciert ist. Hier kann man wunderbar schlemmen, nachdem man seinen Einkauf erledigt hat.

Der für Schlemmer

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Jeden Donnerstagabend wird in der Innenstadt am Rudolfplatz was ganz Besonderes geboten: meat&eat. Hier kann man seinen normalen Wocheneinkauf erledigen und davor, danach oder währenddessen richtig lecker essen. Nie wieder hungrig einkaufen! Das ist nicht nur das Motto der Gründer von meat&eat sondern hier auch echt Programm. Es fällt einem schon wahnsinnig schwer hier nur einzukaufen, ohne sich an einem der vielen Foodtrucks eine Köstlichkeit zu genehmigen.
Ganz besonders eignet sich der Markt am Rudolfplatz für After Work Drink, denn hier haben alle Stände, die Essen anbieten auch eine Schanklizenz. Gibt es was Schöneres, als sich an einem lauen Sommerabend mit seinen liebsten Kollegen ein besonderes Abendessen und dazu 1-8 Cocktails zu genehmigen? Und wie praktisch, dass man dann vor dem Nachhause Gehen noch den Einkauf erledigen kann.

Der für schlechtes Wetter

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Wer hat schon Lust bei Regen über den Markt zu laufen? Bei schlechte Wetter- aber auch bei Sonnenschein draußen einen Besuch wert! – bietet die Markthalle im Belgischen Viertel Unterschupf und zahlreiche, unterschiedlichste Waren an. Von Lebensmitteln über Wein und bis hin zu wunderschönen Schnittblumen findet man hier alles, was das Wochenmarkt-Herz begehrt und noch so einiges mehr. Sogar einen echten, traditionellen Krämer findet man in der Markthalle. Dazu gibt es regelmäßig Veranstaltungen mit Live-Musik. Zum Beispiel den After Work Thursday oder saisonal gemeinsames Spargelessen.
Außerdem hat die Markthalle ein eigenes, kleines Restaurant in dem man kleine Speisen aber auch Hauptgerichte bekommt.

Der Biologische

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Für alle, denen Bio-Qualität wichtig ist, bietet der Wochenmarkt auf dem Severinskirchplatz in der Südstadt eine tolle Alternative zum Biosupermarkt. Mit drei bis fünf Ständen ist der Wochenmarkt hier zwar sehr klein, das Angebot ist allerdings trotzdem vielseitig und bunt. Es gibt Bio-Obst und Bio-Gemüse und einen Bio-Bäcker, der immer ein neues „Brot der Woche“ anbietet. Dazu gibt es ab und zu an den Bauernständen auch kleine, selbstgemachte Köstlichkeiten, wie Bärlauchpesto, Honig oder Eingemachtes- selbstverständlich auch hier alles in Bio-Qualität. Und die vielen verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten und Cafés entlang der Severinstraße laden nach dem Markt auch noch zu einem kleinen Schlendergang durch die Südstadt ein.

Ihr wollt mehr von Kölle?

Dann schaut bei Köln. Beste! vorbei!

Köln. Beste! ist die Liebeserklärung der GAG Immobilien AG an die Stadt Köln und das, was sie ausmacht - ihre Menschen!
Auf der Seite findet ihr alles rund um das Thema Köln - ob Veedelsgeschichten, schöne Portraits oder auch mal ein leckeres Rezept,
hier werdet ihr immer fündig!

Fazit

Wir hoffen, wir haben Euch Lust auf einen Gang zu einem der vielen Wochenmärkte in Köln machen können. Was gibt es denn Schöneres, als den Lebensmitteleinkauf zum Erlebnis aus Farben, Geräuschen, Düften und Geschmack zu machen? Vielleicht unterstützt du ja in der nächsten Woche die regionalen Anbieter mit einem Einkauf vom Markt.

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden

Desi

Desi lebt seit 5 Jahren in Köln und fühlt sich vor allem in ihrem Veedel Nippes zuhause. Sie liebt gutes Essen, guten Wein, den SC Freiburg, die Natur und kleine, unbekannte Lokale, nach dem Vorbild der typisch kölschen „Kaschämm“.