Heilandt 100% direktgehandelter Kaffee

Jeder Kölner mit großer Lust auf guten Kaffee kennt sie: die Heilandt Kaffeemanufaktur. Und falls es den seltenen Fall geben sollte, dass ihr sie nicht kennt, ändert sich das jetzt. Denn aus einem besonderen Anlass sprechen wir heute über die kleine Rösterei mit dem großen Kaffee-Herzen.

© Heilandt

Kaffee-Freunde

Aber ganz von vorne: 2010 saßen vier Freunde gemeinsam bei einer Tasse ihres heißen Lieblingsgetränks und fragten sich, warum nur so wenige Hersteller wirklich guten Kaffee produzieren. Sie überlegten wie man dieses Problem lösen könnte und kamen schnell auf die Idee, es einfach selbst in die Hand zu nehmen. Aus dem theoretischen Gedankenspiel wurde schnell ein handfester Plan – und aus den Freunden wurden Gründer. Die Idee der Kaffee-Freunde und Rösterei-Gründer fand so schnell Anklang, dass es heute einen Laden in Sülz, im Belgischen, in Junkersdorf in der Spoho Bar und die Rösterei in Ehrenfeld gibt. Eine Erfolgsgeschichte, die eindeutig für den guten Kaffee Geschmack der Kölner spricht.

Die Farm von Kaffeeproduzentin Ana Adelita in Peru.
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So geht Handel!
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Die drei Gründer von Heilandt!
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100 % direkter Handel

Wie das Heilandt diesen besonders guten Geschmack hinbekommt? Ganz einfach: mit viel Liebe, intensiver Suche nach qualitativ hochwertigem Rohkaffee und Handarbeit. Denn entgegen dem Verfahren vieler Großröstereien, bei dem die Kaffeebohnen in 90 Sekunden bei über 400°C schockgeröstet werden, bekommen hier die Bohnen die nötige Zeit. Jede Kaffeesorte wird einzeln im Trommelröster geröstet und das besonders schonend, bei maximal 210 °C und bis zu 18 Minuten lang. So bekommt jede Bohne in der Heilandt Rösterei das was sie braucht, um ihr Aroma zu entfalten – und wir einen köstlichen Kaffee!

Aber was ist jetzt dieser besondere Anlass, um den es hier geht? Nicht, dass guter Kaffee allein nicht schon reichen würde, es wird noch besser. Denn nach guten 10 Jahren mit viel Leidenschaft und Mühen ist es nun soweit: Die Kölner Kaffeerösterei Heilandt handelt ab jetzt alle Röstkaffees zu 100% direkt! Das bedeutet, dass es höchstens eine/n PartnerIn im Anbaugebiet und keine ZwischenhändlerInnen gibt. So wird der Kaffee direkt vom Ort der Produktion, der Kaffeeplantage, bezogen.

Und damit ist das Heilandt eine der wenigen Röstereien für Spezialitätenkaffee in Deutschland und sogar die einzige in Köln, die es schafft, dass die Handelskette für Rohkaffee nur aus den FarmerInnen und dem Heilandt oder maximal einer Vertrauensperson vor Ort besteht. Dieser Weg hat vor allem den Vorteil, dass die Preise direkt mit den Kaffeefarmen verhandelt werden und so mindestens 50% über dem Fair Trade Preis vergütet werden können. Ziemlich gut oder?

Es geht uns um ein direktes Handelsmodel auf Augenhöhe und eine angemessene Preiskultur, die es allen Beteiligten in der Handelskette ermöglicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Heilandt

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Kunst und Kaffee

Und um das gebührend zu feiern, hat sich die Rösterei etwas Besonderes überlegt: in einer einmaligen Aktion werden 100 Heilandt Kaffeetüten zur Leinwand für den bekannten Kölner Street-Art Künstler seiLeise! Tim Ossege alias seiLeise hat in seinem charakteristischen Stil das Erreichen des 100%igen Direkthandels visualisiert und ein exklusives Motiv entworfen. Dieses Motiv sprüht er von Hand auf 100 Heilandt Kaffeetüten, die dann noch mit einem Kilo besonderen Heilandt Microlot Espresso befüllt werden. Es entstehen somit 100 ganz besondere Tüten, die ihr ab dem 22. Mai in den Heilandt Filialen oder dem Online Shop erwerben könnt. Aber seid schnell – die 100 Unikate sind bestimmt fix vergriffen. Solltet ihr es nicht schaffen, euch eine Tüte zu sichern, könnt ihr das Motiv als streng limitierte Reprint-Version auf 250g Tüten erstehen. Hier wird es dann auch eine Filterkaffee-Variante geben.

Übrigens wird ein Teil des Erlöses gespendet und kommt den Heilandt PartnerInnen, also den FarmerInnen, in den Anbauländern zugute. Genauer gesagt fließt das Geld in ein Projekt von Heilandt Partner Thomas Pingen / Red Beetle Coffee Lab in der Mazateca Region in Mexiko, um junge Kaffee-ProduzentInnen zu fördern und ihnen Wissen zu vermitteln, damit sie in Zukunft beim Kaffeeanbau höhere Qualität erzielen. Qualität, die ihnen höhere Preise und in Folge ein selbstbestimmteres Leben ermöglicht. Zusätzlich wird ein Unikat des Motivs in dem Sonderformat 60×80 cm, gerahmt und auf Holz gesprüht, ab Sonntag, 23. Mai versteigert und der Erlös fließt ebenfalls in den Spendentopf.
Tolle Kunst & richtig guter Kaffee – eine super Sache, wie wir finden.

Das Heilandt feiert 100% Direkten Handel und wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg!

Guter Kaffee geht immer!
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Und jetzt ein Cold Brew!