Tsukiji Köln

Tsukiji KölnEin Stückchen Japan mitten in der Stadt

Wer an den Zülpicher Platz und die davon abgehende Zülpicher Straße denkt, der denkt nicht gerade an ein japanisches Wohlfühl-Restaurant. Man wird jedoch schnell eines Besseren belehrt. Genau dort, wo es nicht erwartet wird, befindet sich das Tsukiji – ein Ort, an dem Tradition und Qualität großgeschrieben wird.

Tsukiji, Japan, Köln, Food, Sushi

© Tsukiji

Japan im Kwartier Latäng

Das Tsukiji erinnert durch seine liebevoll eingerichtete Innenausstattung an eine kleine Oase inmitten der lebhaften Stadt. Als Gast bekommt man direkt den Eindruck mitten im japanischen Trubel angekommen zu sein und dennoch an einem Ort der Ruhe einzukehren. Die sorgfältig ausgewählte Deko entführt den Gast mitten nach Japan. Sogar an die typischen, in den Boden eingelassenen, Tische wurde im Tsukiji gedacht, die den fernöstlichen Charakter nochmals unterstreichen. Genau das wollte Inhaber Viet-Hung Le auch bewirken.

Tsukiji, Japan, Köln, Food

© Tsukiji

Überraschende Kreationen

Wer in seinem Restaurant einkehrt, wird unweigerlich mit auf eine Reise in die japanische Kultur eingeladen. Dies wird auch schnell beim ersten Blick in die liebevoll gestaltete Speisekarte klar. Was überrascht: Es gibt gar keine Bilder von den Gerichten. Alles Absicht erklärt der Reiseführer. Denn anders als in anderen japanischen Restaurants, will er seine Gäste überraschen. Viet-Hung Le will seiner Kundschaft komplett neue Eindrücke in die japanische Küche ermöglichen. Das erklärt auch die etwas untypische Auswahl an Speisen. Natürlich gibt es im Tsukiji alles, was der selbst ernannte Gourmet von einem Sushi-Restaurant erwartet, dennoch wird er dort auch mit neuen und innovativen Kreationen überrascht.

Tsukiji, Köln, Japan

© Tsukiji

Das Auge isst mit

So findet ihr selbstverständlich die gängigen Gerichte wie Nudeln und Co., doch auch neue kulinarische Köstlichkeiten. Ein ganz besonderes Highlight stellt die große Auswahl an vegetarischen und sogar veganen Alternativen zum herkömmlichen Sushi dar. Viet-Hung Le erklärt, dass auch er seinen fischfreundlichen Gästen die Möglichkeit geben will, in die Welt des Sushis einzutauchen. So erfindet er einen veganen Kaviar mit Orangengeschmack auf der Basis von Seetang. Und dieser hat es wirklich in sich, geschmacklich versteht sich. Doch dort hört es nicht auf. Viet-Hung Le und sein Team versuchen immer das Beste aus der japanischen Küche auf unsere Teller zu bringen und scheuen sich nicht vor neuen Innovationen. Asian-European-Fusion ist hier das Gebot. So werden asiatischen Komponenten mit europäischen vereint und es entsteht etwas wunderbar Neues. Alle Soßen sind hausgemacht und alle Zutaten werden immer frisch eingekauft. Der Fisch ist sozusagen fangfrisch und wird sofort verarbeitet. Geschmacksverstärker, die ja bekanntlich in der asiatischen Küche gerne verwendet werden, kommen hier nicht zum Einsatz. Auch sonst verzichtet die Küche bei den Sushi-Kreation auf zu viele Gewürze, da diese den Geschmack des Fischs nur überdecken.
Geschmacklich lassen sich die Gerichte nur von der Optik übertreffen. Auf den Tellern landen kunstvoll angerichtete Köstlichkeiten, die fast zu schade zum Verzehr sind.

Eine reise in neue geschmackliche Welten

Ein weiteres Highlight, das das Restaurant von anderen unterscheidet: Wenn ihr wirklich nicht wisst, was ihr nehmen sollt, dann lasst euch von dem tollen Service beraten.  Dieser stellt euch ein Menü aus Vorspeise uns Nachspeise zusammen, dass perfekt aufeinander abgestimmt ist. Das Personal ist stetig im Bilde darüber, welcher Fisch gerade „Saison“ hat, welche Soße die Geschmackskomponenten am besten zum Vorschein bringt und, wenn gewünscht, welcher Wein am besten zu eurem Gericht passt.
Diese Hingabe finden wir mehr als lobenswert. Nicht nur wir! Wer gerne im Tsukiji essen möchte, der sollte auf jeden Fall reservieren. Überzeugt euch schnell selbst von dem tollen Angebot und lasst euch auf eine Reise in neue geschmackliche Welten einladen.

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Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden!

Rebekah

Rebekah genießt jeden Tag in ihrer Wahlheimat in vollen Zügen. Sie liebt die kleinen Dinge des Lebens, versucht in allem etwas Schönes zu sehen und erfreut sich an Kunst und Kultur. Am Wochenende findet man sie auf Flohmärkten oder in gemütlichen Cafés.